Knappensportverein 90
Weißwasser e.V.

Abteilung Kegeln


Aktuelles auf diesen Seiten


 

+++ Erste auswärts wie immer +++



Hilferuf


 
22.01.2012 Auswärts wie gehabt - nur Punktelieferant
Der KSV 90 Weißwasser I unterliegt in Cottbus dem ESV II mit 4944 : 5095 Kegel.
Bei einer nüchternen Betrachtung vor dem heutigen Spiel mußte man konstatieren, dass eine Niederlage wahrscheinlich ist. Alles andere ist Wunschdenken. Da Gerd auch noch ausfiel, mußte Marco die Lücke schließen.
Im 1. Durchgang spielten Maik und Chris gegen Sebastian Roßius und Christian Fürtig. Sie machten ihre Sache sehr gut und erspielten 841 bzw. 839 Punkte. Ihre Gegner hatten aber am Ende die Nase mit 38 Kegel vorrn, da S. Roßius mit 904 Kegel Tagesbestleistung spielte.
Den 2. Durchgang bildeten Marco und Rene. Auch sie schlugen sich tapfer und erreichten 799 bzw.792 Kegel, ihre Gegner Rene Bergholz und Frank Milling 867 bzw.830 Kegel. Damit wuchs der Rückstand auf 144 Punkte.
Im Schlußdurchgang mußten Lothar und Hartmut (837 bzw. 836 Kegel) noch weitere 7 Punkte abgeben, da Volkmar Kern und Andreas Schäfer 821 bzw. 859 Kegel spielten.
Insgesamt gesehen nahm das Spiel den erwarteten Verlauf und wir können auf eine geschlossene Mannschaftsleistung blicken, wo unser Ersatzmann und der bereits festgespielte andere Ersatzmann nicht abfielen. Allerdings fehlt uns allen das nötige Leistungsvermögen, um auch auf des Gegners Bahn einen Sieg zu landen. So können wir nur darauf hoffen, zu Hause die notwendigen Punkte zu holen, um den angestrebten Klassenerhalt zu sichern.
Spielbericht
(Hartmut Thor)


14.01.2012 Debakel bei der Zweiten
Alles geschieht einmal zum ersten Mal – so auch heut beim Wettkampfstart 2012 der zweiten Mannschaft auf eigener Bahn gegen KSV Süden Forst.
Mit einer unterirdischen, jedoch geschlossenen Leistung von 2017 : 2247 Kegel musste man gegen die Gäste eine mehr als deutliche Niederlage hinnehmen.
Nicht nur der Verlust von 230 Holz ist eine Premiere, sondern die Gäste konnten auch das erste Mal in Weißwasser punkten – Glückwunsch!
In diesem speziellen Fall kann man diese Niederlage auch nicht damit begründen, dass inzwischen zwei Stammspieler bei der Ersten festgespielt sind. Eine so klare Differenz hätten auch sie nicht ungeschehen gemacht, allenfalls etwas abgemindert.
Kein einziger Knappe hat sein direktes Duell zu einem positiven Abschluss geführt und wenn man sich den Fakt anschaut, dass unser „Bester“ gerade so dem schlechtesten Gästespieler nahe kam, ist das schon sehr traurig. Egal, die Gäste hat es gefreut und ihre Feierlaune hat wenigstens noch etwas in unser gebeuteltes Budget gespült (selbstverständlich erst nach dem Kegelsport – versteht sich!!).
Etwas Positives muss aber auch noch auf unserer Seite erwähnt werden:
Nach was weiß ich für langer Zeit hat unser Manfred, auch bedingt durch die enge Spielerdecke, endlich wieder einmal zur Kugel gegriffen – die Vollen gingen ja auch.
Spielbericht

Hier noch eine brandaktuelle Meldung:
Wen es interessiert: Heut hat eine AOCK (Außerordentliche Classic-Konferenz) stattgefunden. Die Befürworter des neuen Spielsystems (120 W + WS) haben (leider) die Stimmenmehrheit im DKBC errungen und das bisherige Präsidium gestürzt. Alle die ihr geliebtes 200/100-Spiel ausüben, wissen was das jetzt bedeutet.
Wie in Deutschland üblich wurde das „(Kegel)Volk“ natürlich von einer Befragung ausgeschlossen - na dann, wer‘s mag!
(me)


08.01.2012 Neues Jahr fängt gut an
Der gestrige Wettkampf gegen Spreenhagen war sehr wichtig, denn es standen sich der Letzte und der Vorletzte der Staffel gegenüber. Mit einem Sieg würden wir den Abstand auf 4 Punkte vergrößern und somit dem Abstieg ein wenig entrinnen. Deshalb sollten zu Beginn 2 starke Spieler starten, um den Gegner möglichst etwas zu schocken.
Das ist uns in nicht zu vermutender Art gelungen. Gerd und Chris bildeten den 1. Durchgang und erreichten 809 bzw. 839 Holz. Ihre Gegner Uwe Köhler und Marcus Brause kamen mit den Bahnen überhaupt nicht zurecht und erspielten nur 667 und 711 Holz. Damit hatten wir einen Vorsprung von 270 Holz. Das gab Sicherheit und der Sieg war uns normalerweise nicht mehr zu nehmen.
Das 2. Paar bildeten Maik und Marco. Ihre Ergebnisse: 800 bzw. 808 Kegel. Ihre Gegner Klaus-Peter Szukowski (818) und Andre Grasnick (816) konnten den Rückstand zwar um 26 Punkte verkürzen, es blieben aber noch 244 Holz Vorsprung. Besonders erfreulich war die Leistung von Marco. Das erste Mal daheim über 800 und kein Einbruch beim Einsatz in der 1. Mannschaft. Das sollte Selbstvertrauen geben!
Zum Schluss gingen Rene und Hartmut auf die Bahn. Ihr Resultat: 757 bzw. 852 Kegel. Rene brach auf der letzten Bahn etwas ein, Hartmut hatte zu Beginn Schwierigkeiten. Ihre Gegner Mario Glasse (870 - Tagesbestwert) und Manfred Becker (761) konnten den Rückstand zwar um weitere 22 Holz verkürzen, am Ende blieben aber stattliche 222 Punkte Differenz zu unseren Gunsten.
Mit diesem psychologisch wichtigen Sieg (auch ohne Lothar und Matthias) sollten wir die nächsten Spiele mit Selbstbewusstsein angehen, um die nötigen Punkte zu holen, die den Verbleib in der Landesklasse sichern.
Spielbericht
(Hartmut Thor)


18.12.2011 Zweite in Cottbus auf verlorenem Posten
Heut war das erste Rückspiel in der Kreisklasse. Die zweite Mannschaft war zu Gast bei BSV KW Jänschwalde 94, die ja bekanntlich die Bahnen des ESV Lok in Cottbus nutzen.
Nachdem nun auch in Cottbus die „Dicken“ reingehangen wurden, vermelden die Spielberichte von dort ansprechende und ordentliche Ergebnisse. So auch diesmal – auf Seiten des Gastgebers. Auch die Ergebnisse der Knappen sehen zumindest auf den ersten Blick und wenn man die linke Seite des Spielberichts zuhält nicht gerade schlecht aus, aber im Vergleich wird der Unterschied drastisch sichtbar. Kein einziger Durchgang konnte den Hausherren Paroli bieten und sich ähnlich in Szene setzen. Sukzessive steigerte die Heimmannschaft den Vorsprung, bis am Ende 271 Kegel Abstand an der Tafel standen.
Besonders deutlich wurde der Unterschied wieder einmal mehr in den Räumern.
Jänschwalde gewinnt klar und deutlich gegen KSV 90 II mit 2548 : 2277 Kegel.
Wer und wie an diesem Ergebnis Anteil hatte kann im Spielbericht nachgeschaut werden.
Spielbericht

Nun beginnen die besinnlichen Tage bis es dann am 7. Januar auf den Bahnen des KSV wieder rollt.
Ich wünsche Allen passiven und aktiven Sportlern, die diese Seite besuchen ein Frohes Fest und einen guten, unfallfreien Rutsch ins nächste Kalenderjahr!
(me)


11.12.2011 Gegen Spremberg Spannung pur
Gestern war wieder einmal Spremberg I bei uns zu Gast, jene Mannschaft die letzte Saison als Einzige auf der KSV- Bahn die Punkte entführte. Man war also gewarnt und gelobte Besserung. Doch am Beginn ging es schon mit der Aufstellung – meiner Meinung nach – in die Hose.
Der Mannschaftsleiter kam mit einer Erkältung zum Spiel und es wurde Dietmar Bürger als Ersatz nominiert, obwohl jeder weiß, dass er zu Hause nicht so kann. Mit 721 Kegel bestätigte er dies dann auch nachdrücklich, obwohl er am Wochenende zuvor in Forst noch groß aufspielte. Maik Seifert auf der anderen Seite hatte ja im Probewettkampf gegen die TSG seine Bahnbestleistung aufgestellt, an die er diesmal aber nicht ansatzweise anknüpfen konnte und bei 783 Kegel hängenblieb. Somit gingen die Gäste mit 103 Kegel in Führung und übertrafen meine Vorabprognose noch um drei Punkte. Jeder weiß wie schwer es ist so einen Rückstand zu egalisieren.
Im Mitteldurchgang widmeten sich dieser Aufgabe Rene Brauner und Lothar Kanter. Rene (795) zeigte wieder eine konstante Leistung, die er auch in den Heimspielen zuvor in dieser Preisklasse ablieferte und er nahm seinem Gegenüber 13 Kegel ab. Lothar hatte diesmal seinen großen Tag erwischt. Obwohl vieles nicht so spektakulär aussah, schwang er sich zu seiner neuen persönlichen Bestleistung auf der Heimbahn auf und erzielte sehr gute 875 Kegel und mit besonderer Würdigung meinerseits, 300 Räumer (bei 93 mannschaftlichen Fehlwürfen kann man das schon mal erwähnen). Pech für uns war nur, dass sein Widerpart (seines Zeichens Ersatzspieler !!!) auch auf gute 850 Punkte kam und somit in diesem Durchgang nur 38 Holz abgeknabbert wurden.
Im Schlussabschnitt sollten nun Gerd Seifert und Chris Brettschneider alles versuchen, um den Rückstand aufzuholen. Es ging auch gleich erfrischend los und die Knappen eilten bis auf 17 Punkte Abstand heran, obzwar dies mehr dem geschuldet war, dass auf Spremberger Seite plötzlich der Wurm drin war. Aber bevor die erste Bahn beendet war zogen die Gäste die Reißleine und wechselten aus, dadurch kamen sie wieder in ruhigeres Fahrwasser und erhöhten schrittweise ihren Vorsprung erneut auf über 40 Kegel. Auf der letzten Bahn nahmen Chris (794) und Gerd (805) nochmal all ihre Energie und Konzentration zusammen und unter frenetischen Anfeuerungsrufen nahmen sie ihren Gegnern Holz um Holz ab und erreichten Gleichstand.
Bei den letzten Würfen belauerte man sich gegenseitig und jeder wollte abwarten, was sein Gegenüber ablieferte. Diese Phase konnte man gut und gern mit einem Elfmeterschießen im Fußball vergleichen. Als glückliche Gewinner konnten sich aber dann die Gäste feiern, da sie aus dieser Nervenschlacht mit zwei Punkten besser hervorgingen.
Leider schafft man es bei den Hausherren nicht, die jeweils guten individuell erzielten Ergebnisse konstanter und in mannschaftlicher Geschlossenheit auf den Punkt zu bringen, somit hatte man wieder einmal das Nachsehen und für die so viel beschworene Spannung, kann man sich auch nichts kaufen.
KSV 90 Weißwasser I verliert gegen Blau-Weiß Spremberg I mit 4773 : 4775 Kegel.
Bleibt zu hoffen, dass am 7. Januar daheim gegen Spreenhagen im Kellerduell gegen den Abstieg gepunktet wird!!
Spielbericht
(me)


04.12.2011 Starke Schlussoffensive sichert Sieg bei Alemania
Heut war die Zweite wieder einmal bei Alemania in Naundorf. Da auf dieser Bahn zumeist ergiebige Ergebnisse zu erwarten sind spielen eigentlich Alle gern dort, aber trotz ordentlicher Zahlen fährt man meist auch ohne Punkte wieder heim.
Diesmal kam es anders!
Um die Mannschaft zahlenmäßig voll zu bekommen, sicherte man sich diesmal die Unterstützung durch Hartmut Thor, seines Zeichens Mannschaftsleiter der Ersten. Er startete mit Joachim Fabian und beide B-Opa's brachten geballte 133 Jahre Erfahrung auf die Bahn. Sie mussten aber mit 11 Kegeln den jüngeren Hausherren den Vorzug lassen. Mit 408 und 380 Kegel war es trotzdem ein Spiel auf Augenhöhe. Auch Hartmut musste diesmal erleben, dass ein Spiel in der Zweiten, noch dazu bei Alemania, nicht automatisch ein Selbstläufer wird und man sich als Teambester zeigen kann – aber es zählt ja eh die Mannschaft – von daher!
Im Mittelabschnitt starteten unsere Jungmänner, Rene Brauner und zum letzten Mal in der Zweiten Maik Seifert, weil er sich am kommenden Samstag bei der Ersten festspielen wird. Bei beiden lief es ordentlich, wobei Maik mit 426 zu 390 Kegel von Rene die Nase vorn hatte. Den Hausherren konnten hier wieder 4 Kegel abgenommen werden.
Es war also reichlich Spannung für den Schlussdurchgang vorhanden.
Hier spielten Dietmar Bürger und Marco Engmann für die Farben des KSV.
Bei Marco lief es nach ordentlichen Vollen nicht mehr wie gewünscht in die Räumer auf der ersten Bahn, bei Dietmar auf der anderen Seite dafür umso besser. Beide Parteien schenkten sich nichts. Auf der zweiten Bahn wurde es dann bei Marco auch wieder besser und er endete bei 396 Kegel. Dietmar dagegen konnte sein Niveau diesmal halten und setzte in diesem Durchgang und in dem Spiel insgesamt ein Glanzpunkt. Er schwang sich zu einer neuen persönlichen Bestleistung über 100 Kugeln auf und seine erzielten glatten 450 Kegel brachten dann auch den viel umjubelten Sieg – man hatte die Hausherren mit 12 Punkten hinter sich gelassen.
Schade, dass Dietmar seine sehr guten Auswärtsergebnisse nicht auf die Heimbahn projizieren kann, es würde beiden Mannschaften beim Spielerkarussell mehr Handlungsmöglichkeiten bieten.
Der KSV 90 Weißwasser II gewinnt bei SV Alemania Forst III mit 2450 : 2438 Kegel.
Spielbericht


Da auch Leser unserer Homepage Anteil an dem Schicksal der TSG KW Boxberg/WSW nehmen hier eine kleine Info:
Die zweite Mannschaft hatte am Samstag ihr erstes „Heimturnier“ auf unserer Anlage und allen Unkenrufen im Vorfeld zum Trotz, konnten sie es mit einer sehr soliden Leistung mit 2319 Kegel als Gewinner beenden.
Hier der Spielbericht
(me)


01.12.2011 Freundschaftlicher Vergleich hinterlässt Fragezeichen
Gestern trafen sich beide "Spitzenmannschaften" aus Weißwasser zum freundschaftlichen Vergleich auf der momentan einzigen Sportkegelbahn - beim KSV.
Für die TSG-Kegler sollte dies ein erster Leistungstest werden, bevor sie dann ab dem 17. Dezember alle Rückspiele in der Meisterliga auf unserer Bahn bestreiten müssen, da sich die Bauarbeiten auf ihrer Heimbahn noch auf unbestimmte Zeit hinziehen werden.
Da auf beiden Seiten kurzfristig Spieler absagen mussten, stand dieser Test dann unter keinem guten Stern. Auf KSV-Seite gab es nur ein wirklich hervorragendes Ergebnis. Dieses erspielte Maik Seifert mit 862 Kegel, welches nun auch seine persönliche Bestleistung darstellt.
Auf Seiten der TSG überzeugten Dana Graf mit 836 Kegel (200 Kugel, für Frauen eigentlich unüblich) und der Mannschaftsleiter Eberhard Wudi mit guten 822 Kegel (obwohl er kaum auf der Bahn trainiert).
Ob dieser Test nun wirklich bessere Erkenntnisse auf Seiten der TSG gebracht hat, muss der Mannschaftsleiter für sich allein beantworten, da können wir nicht weiterhelfen.
Am Tag zuvor hatte die II. gegen die III. der TSG einen ebensolchen Test durchgeführt und das gute Ergebnis von 2309 Kegel der II. Mannschaft können sie bereits am kommenden Samstag ab 9 Uhr bestätigen.
Unsere Zweite hat bei Alemania Forst III eine schwierige Auswärtsaufgabe zu erledigen. Also schaun wir mal!
(me)


27.11.2011 Erwartete Niederlage in Groß Kölzig
Der Favorit ließ sich nicht überraschen wie im letzten Jahr, wo wir mit 2 Holz Differenz siegten.
Diesmal siegten die Hausherren recht klar mit 166 Holz. Im 1. Durchgang gingen Gerd und Rene auf die Bahn und hatten Bernd Wiesenberg und Steffen Müller zum Gegner. Gerd erreichte mit 848 Holz die Tagesbestleistung für den KSV, ließ aber auch etliche Punkte liegen (u.a. 19 Fehlwurf). Rene machte seine Sache wie bei seinen vorherigen Einsätzen in der 1. Mannschaft wieder sehr gut und erreichte 819 Punkte. Da aber die Gegner mit 867 (Wiesenberg) und 893 (Müller - Tagesbestwert) noch besser waren, ergab sich bereits ein Rückstand von 93 Holz.
Das 2. Pärchen bildeten Lothar und Dietmar. Sie erreichten 818 bzw. 847 Holz. Damit nahmen sie ihren Gegnern 2 Holz ab (Steffen Schneider 856, Volker Fielitz 807). Besonders lobenswert ist Dietmars Leistung, der auch mit 8 Fehlwurf die wenigsten Ratten schob.
Im Schlussdurchgang mühten sich Hartmut und Chris vergeblich um eine Verbesserung. Im Gegenteil, mit ihren 837 (Hartmut) bzw. 806 (Chris) mußten sie ihren Gegnern weitere 75 Punkte überlassen (Peter Köppe 853, Oliver Scholta 865) . Eine Ursache waren wieder einmal mehr die Fehlwürfe (15 bei Hartmut, 19 bei Chris).
Insgesamt gesehen brachten wir eine geschlossene Mannschaftsleistung, allerdigs konnten wir die angestrebten 5000 Punkte aber wieder nicht erreichen. Ein Lob unseren beiden Ersatzspielern für die gute Leistung und unserem Maik, der diesmal als Ersatzmann die ganze Zeit zur Verfügung stand, weil wir ihn heute noch nicht festspielen wollten.
Endstand: TSV Groß Kölzig 5.141 - KSV 90 4.975 Kegel
Spielbericht
(Hartmut Thor)

(Nachsatz me: es ist schon erstaunlich, dass beide Ersatzspieler die bessere Räumerleistung zeigten - es sollte den Stammkräften zu denken geben!!!)


20.11.2011 Zweite im Endspurt zum Sieg
Gestern war der ungeschlagene Spitzenreiter, Haidemühler SV 08 II, der Kreisklasse Spree-Neiße bei den Knappen der zweiten Mannschaft zu Gast.
Nach eigener Aussage auf der wohl unbeliebtesten und schwersten Bahn im Saisonkalender.
Die Anfangsstarter der Gäste, U. Weiß (380) und der Tagesbeste D. Voigtländer (413), machten jedenfalls eine gute Figur und legten nachdrücklich klar, warum sie Spitzenreiter sind.
Auf unserer Seite agierte diesmal Rene Brauner auf seiner ersten Bahn glücklos, kam durch eine sehr gute zweite Bahn aber noch auf akzeptable 382 Punkte. Da Frank Lasse nur bei 346 hängenblieb, standen damit 65 Kegel Rückstand an der Anzeigetafel.
Im Mitteldurchgang hatte man sich die Mithilfe von Lothar Kanter aus der Ersten erbeten, der jedoch nach der Arbeit und einer Magen-Darm-Verstimmung nicht so glänzen konnte, wie von ihm erwartet wurde. Er spielte gegen seine Kontrahentin, J. Weiß (371) auf gleichem Niveau und hatte am Ende die Winzigkeit von einem Holz mehr erzielt.
Im Laufe dieses Spielabschnittes erhöhte der Gegner seinen Vorsprung auf knappe 100 Punkte und es sah trübe für die Hausherren aus.
Mitspieler von Lothar war an diesem Tag Steffen Hergesell, der seinen ersten Wettkampf der Saison bestritt. Er agierte auch nicht so, wie man es von ihm aus der Vergangenheit schon gesehen hatte und mit 18 Fehlwurf sicherte er sich zudem noch den Fehlwurfpokal der Mannschaft. Das Blatt wendete sich hier aber, da Steffen seine Gegnerin, V. Hoese (317), hier ebenfalls die Fehlwurfquotenkrone ihrer Mannschaft errang und das tiefste Resultat beisteuerte.
Nun war es also an den Schlussstartern, Maik Seifert und Dietmar Bürger, den verlorenen Boden aufzuholen und noch für eine Wende zu sorgen.
Hier ging es ständig hin und her. Mal sah es gut für uns aus, dann hatte der Gegner wieder die Nase vorn. So ging es bis zu den letzten Räumern Kopf an Kopf zur Ziellinie.
Maik hatte dann allerdings das bessere Ende für sich und konnte R. Kast (378) mit besseren 405 Kegel bezwingen. Auf der anderen Seite plagte sich Mannschaftsleiter Dietmar (345) – nach seiner Aussage – zu sehr mit dem Material herum und auch er profitierte am Schluss noch von der nachlassenden Leistung seiner Gegnerin E. Mrose (322).
Ende gut, Alles gut? Nun ja am Schluss zählen die Punkte.
Der Mannschaftsleiter der Gäste zog als positiven Schluss, dass man nun wenigstens die KSV-Bahn hinter sich hat und den Rest der Saison nach vorn schauen kann.
KSV 90 Weißwasser II gewinnt in eigener Halle mit 2195 : 2181 Kegel gegen den Haidemühler SV 08 II.
Spielbericht
(me)


06.11.2011 Endlich mal wieder!
Gestern waren die Rechenbergers vom FSV Lübben zu Gast bei den Knappenkeglern in Weißwasser. Man möge mir diese Formulierung verzeihen, aber dieser Umstand, dass eine Familie allein eine Mannschaft aufstellen kann, kommt in der allgemeinen Kegellandschaft bestimmt nicht oft vor.
Auf Seiten der Gastgeber ging man mit gemischten Gefühlen an den Start – war doch der vorige Wettkampf daheim gegen den KSV Schipkau verloren gegangen.
Im ersten Durchgang traten für die Gäste die Ersatzleute aus der Seniorenlandesliga, Th. Rechenberger (739) und E. Neuhaus (785) gegen unseren neuen stabilen Ersatzspieler Rene Brauner (793) und Mannschaftsleiter Hartmut Thor (818) an. Rene konnte sich zu seinem letzten Einsatz auf der Heimbahn steigern, auch weil er Rückenwind von seinem Haidemühler Ergebnis hatte. Dies traf wohl auch auf Hartmut ergebnismäßig zu, nur erwischte er diesmal das Räumerspiel eher mäßig. Es wurde ein psychologisch wichtiger Vorsprung von 87 Kegel an den Mitteldurchgang übergeben.
Hier vertraten nun Lothar Kanter (821) und unser „noch Ersatzmann“ Maik Seifert (838) unsere Farben. Maik bot eine sehr gute Leistung und verfehlte seine eigene Bestleistung von vor vier Jahren nur um einen Kegel. Schuld daran war eine kleine Unkonzentriertheit bei den letzten vier Kugeln. Dies war dann auch die Ursache, dass er seinem Widerpart St. Rechenberger zwei Holz Vorsprung überlassen musste. Lothar konnte sein Spiel unbedrängt durchziehen, da sein Gegenüber, L. Rechenberger (656) nicht mit unseren Bahnen klarkam und die Gäste auch keinen Ersatz mithatten. Aber auch er operierte, ebenso wie Hartmut, etwas glücklos bei den Räumern.
Durch die erwähnte Schwäche bei den Gästen war der Wettkampf zu diesem Zeitpunkt nun endgültig entschieden und der Schlussdurchgang spielte auf beiden Seiten um die persönliche Leistung.
Dies gelang hier besonders gut Gerd Seifert, der mit 852 Zählern eine Durststrecke von vier Jahren damit knackte. Ebenso wie sein Sohn Maik erzielte er damals seine beste Heimleistung und das waren immerhin 896 Kegel. Chris Brettschneider, der im letzten Heimkampf als Einziger die 800 überspielte mühte sich es seinen Kameraden gleichzutun und auch er war auf Kurs Heimbestleistung. Leider ging auf der letzten Bahn nichts mehr in die Vollen und so kam er „nur“ auf 817 Holz.
Auf Seiten der Gäste erkegelten hier K. Rechenberger 820 Punkte und R. Weinack 821 Kegel, welches auch ordentliche Ergebnisse waren. Dies änderte aber nichts an der deutlichen Niederlage von 278 Kegel.
Der KSV 90 Weißwasser I gewinnt mit 4939 : 4661 Kegel gegen FSV Lübben I.
Dies ist das beste Ergebnis seit man in der Saison 05/06 auf dem Leistungshöhepunkt den bisherigen Mannschaftsbahnrekord von 5015 Kegel erzielen konnte und das obwohl man mit 84 Fehlwürfen unrühmlich agierte.
Ich muss sagen: es hat seit langem auch wieder echt Spaß gemacht zuzuschauen.
Bleibt zu hoffen, dass der Knoten nun wieder geplatzt ist und mehr solcher guter Ergebnisse auf der Heimbahn erzielt werden.
Hier noch ein Hinweis: Dieses Ergebnis sollte ein Orientierungspunkt für unseren Stadtnachbarn darstellen, wenn es denn dabei bleibt, dass sie ihr erstes Heimspiel am 17. Dezember bei uns auf der Bahn austragen müssen, da die Verantwortlichen der Stadt Weißwasser es immer noch nicht geschafft haben, die TSG-Bahn spielfertig zu bekommen.
Spielbericht
(me)


30.10.2011 Haidemühl SV 1908 I gegen KSV 90 Weißwasser I
Eine reelle Chance in Haidemühl zu gewinnen hatten wir nicht, wollten aber ein gutes Spiel machen und möglichst wieder nach langer Zeit die 5000 Punkte erreichen.
Matthias fehlt uns natürlich bei so einem Vorhaben. So durfte zum zweiten Mal Rene in der 1. Mannschaft spielen. Maik als Spieler der 2. Mannschaft ist ja eigentlich schon Stammspieler. Diese beiden gingen für uns auch als 1. Pärchen auf die Bahn und hatten Rene Tafelski und Wolfgang Rösner als Gegner. Rene schlug sich wacker und überbot mit für ihn sehr guten 812 Punkten zum ersten Mal die magische 800-er Grenze. Sein Gegner erreichte aber mit 862 ein noch besseres Ergebnis. Bei Maik lief es heute nicht wie gewohnt, so dass er mit bescheidenen 779 Punkten das schlechteste Ergebnis ablieferte und gegen Wolfgang Rösner (886) als Besten von Haidemühl ganze 107 Punkte verlor. Somit hatten wir bereits einen Rückstand von 157 Punkten und die Messen waren gesungen.
Als zweites Paar traten Hartmut und Lothar gegen Marcel Gräfe und Ronny Behnisch an. Das Ziel konnte nur heißen: Schadensbegrenzung und möglichst den Rückstand etwas verkürzen. Das ist auch einigermaßen gelungen. Hartmut erreichte mit 890 Punkten die Tagesbestleistung und revanchierte sich für die schlechte Leistung beim letzten Wettkampf. Hätte er nicht so viel Kleinholz zu Beginn auf allen Bahnen gemacht (auf der letzten Bahn z.B. mit 5 Wurf 16 Holz), wären 900 drin gewesen. Sein Gegner Marcel Gräfe erspielte nur 804 Holz. Bei Lotar lief es durchwachsen, so standen am Ende 811 Punkte zu 845 bei Rony Behnisch. Der Rückstand verringerte sich dadurch um 52 Holz auf 105 Holz.
Das Schlußpaar bildeten Gerd und Chris gegen Dirk Tafelski und Ivo Rösner. Gerd und Chris begannen sehr gut, während ihre Gegner nicht die erwarteten Leistungen brachten. Doch mit zunehmender Spielzeit änderte sich das und speziell auf der letzten Bahn lief es bei Gerd nicht mehr, so dass er ein sehr gutes Ergebnis verschenkte und 834 Punkte ereichte. Sein Gegner Dirk Tafelski kam auf 813 Punkte. Chris spielte relativ konstant und kam so auf 822 Punkte, sein Gegner Ivo Rösner aber auf 850 Punkte. Damit kamen weitere 7 Punkte Rückstand hinzu, Der Endstand lautete damit 5060 zu 4948 zu Gunsten von Haidemühl.
Wenn wir zu Hause eine geschlossene gute Leistung bringen würden, könnten wir den Rückkampf durchaus gewinnen. Das setzt aber auch voraus, daß wir uns beim Abräumen stark verbessern müssen, speziell was die Fehlwürfe betrifft. Bis auf Hartmut mit vertretbaren 7 Fehlwürfen lagen alle anderen zwischen 15 und 24 Fehlwürfen - das ist eindeutig zu viel.
Spielbericht
(Hartmut Thor)


24.10.2011 Zweite verliert in Drebkau gegen die Reserve mit 2314 : 2257 Kegel. Das ist die Info, die ich durch den Staffelleiter erhalten habe und hiermit kundtue. Zu mehr hat es leider nicht gereicht, da durch die eigenen Vereinskameraden keine Zuarbeit erfolgte.
Spielbericht
(me)


17.10.2011 Erste zu schwach für Schipkau
Am Samstag war KSV Schipkau I zu Gast in Weißwasser, nachdem sie den Wiederaufstieg vergangene Saison in die Landesklasse geschafft hatten.
Ich konnte auch nach überstandener Knie-OP und anschließender Reha dabei sein und Unterstützung geben – wenngleich auch nur mental und Computertechnisch.
Für mich und meinen herausragenden Optimismus stand vorher schon fest, dass es wohl nicht so leicht werden würde, wie vor drei Jahren. Bezieht man dann noch das Spielergebnis des ersten Heimspiels in seine Prognose mit ein, sah es ganz schön duster aus, bzw. es konnte und musste eigentlich nur besser werden – das wurde es auch.
Im Anfangsdurchgang gingen unsere Nachwuchskader, Maik Seifert (791) und als 200er-Neuling Rene Brauner (784) ins Rennen. Maik bestätigte seine Leistung aus dem ersten Wettkampf und Rene „zitterte“ sich zu einem akzeptablem Ergebnis, obwohl er sein „Lampenfieber“ bis zum Ende nicht los wurde – so weit, so gut.
Unser Pech war nur, dass sich die Gäste, O. Ducke (831) und H. Baum (826), sehr gut auf die Bahnen einstellen konnten und unser Mitteldurchgang stand somit schon arg unter Druck.
Hier sollten nun Lothar Kanter und Gerd Seifert verlorenen Boden gut machen. Gerd hatte ja im letzten Heimspiel arg Federn gelassen und wurde nun gut unterstützt, um diesmal besser abzuschneiden. Dies gelang auch, nur vergaß man auch mal einen Blick auf die Spielzeit zu werfen und dies kostete Gerd (792) zwei Kugeln. Seinem direkten Widerpart U. Herrmann (784) konnte er damit ein paar Punkte abnehmen. Auf der anderen Seite spielte Lothar (793) glücklos und konnte sein gutes Ergebnis aus dem ersten Spiel nicht wiederholen.
Die Gäste hatten für diesen Spielabschnitt Reservist F. Franzeck im Spiel und auch er kam sehr gut mit unseren Bahnen zurecht. Er erspielte mit 835 Kegel den Spitzenwert an diesem Tag und schraubte damit für seine Mannschaft den Vorsprung auf deprimierende 116 Punkte.
In unserer momentanen Leistungskurve schien nun auch dieser Vorsprung nicht mehr aufholbar.
Hartmut Thor und Chris Brettschneider gingen die Angelegenheit aber professionell an, um wenigstens nicht noch mehr unter die Räder zu kommen. Hartmut (784) reihte sich leider in die Ergebnisse seiner Vorderleute ein und musste so seinem Gegenüber M. Pfünder (807) auch noch Punkte überlassen.
Chris dagegen begann auf seinen etwas ungeliebteren Bahnen recht gut und als er sich von seinem Gegner sukzessive absetzen konnte, steigerte er sich in einen wahren Spielrausch und erspielte, trotzdem am Ende die Kräfte und die Konzentration schwanden, gute 826 Kegel. Auf Seiten der Gäste erreichte hier M. Baum 765 Punkte. Somit sorgte Chris dafür, dass am Ende der Rückstand wieder etwas kleiner wurde.
KSV Schipkau war an diesem Tag die eindeutig bessere Mannschaft und entführte damit verdientermaßen die Punkte aus Weißwasser.
KSV 90 Weißwasser I unterliegt KSV Schipkau I mit 4770 : 4848 Kegel.
Spielbericht
(me)


09.10.2011 Die ersten Punkte zu Hause
An diesem Samstag durfte die Reserve der Knappen wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Diesmal ging es gegen die erste Reserve von Alemania Forst.
Bei der 2. der Alemanen weiß man nie genau woran man ist, da sie immer für eine Auswärtsüberraschung gut sind. Daher probierte man beim KSV das Beste auf die Beine zu stellen, was man aufbieten konnte. Dazu wurde auch ein Spieler der Ersten verpflichtet, auf den man an diesem Tag aber verzichten konnte. Dieses gelang durch gute Leistungen der gesamten Mannschaft.
Beim Blick auf die Aufstellung rieben sich auch Einige verwundert die Augen, da man Mandy Redlich in den letzten Durchgang setzte. Aber alles hat seinen Grund.
Im ersten Durchgang schickte man diesmal Uli Stiebel und Rene Brauner ins Rennen. Ein Dank hier noch an Uli der nochmal schnell vor seiner Schicht die 100 Kugeln schob. Ihnen gegenüber standen H. Fuchs und C. Smolny.
Smolny war wiederum ein Spieler der Ersten aus Forst. Wahrscheinlich probierte man hier auch einen kleinen Trick um sich ein paar Kegel Vorsprung zu verschaffen.
Dieser Durchgang gestaltete sich bis zur 50. Kugel sehr ausgeglichen. Man erarbeitete sich einen Vorsprung von 5 Kegel. Dieser konnte am Ende auf 32 Kegel Vorsprung ausgebaut werden. Auf Seiten der Alemanen standen für Fuchs 353 und für Smolny 403 Kegel zu Buche.
Für Uli lief es an diesem Tag durchwachsen und er kam auf eine 374. Bei Rene lief es hingegen hervorragend und er kam am Ende auf sehr gute 414 Kegel. Das bedeutete am Ende auch das beste Einzelergebnis an diesem Tag und das ohne Training.
Der Mittelabschnitt wurde diesmal von Maik Seifert und Dietmar Bürger absolviert. Maik spielte das was man momentan von ihm erwarten konnte. Ein Ergebnis über 400 Punkte sollte da am Ende schon rausspringen. An seiner Seite stand E. Hoch für Forst. Diesen kochte Maik locker mit einer 404 gegenüber einer 337 ab. Für Hoch ist Weißwasser die schlechteste Bahn die er kennt, daher kann da kein besseres Ergebnis zustande kommen – seine Meinung.
Die andere Paarung quälte sich eher über die Bahn. Bei Forst stand zum Anfang H. Ahrens auf der Bahn, aber nach 9. Kugeln war dann schon Schluss, da er an diesem Tag große Probleme hatte. Er wurde dann durch R. Schulz ersetzt. Auch sie hatte ihre Schwierigkeiten mit der Bahn und so kam dieses Duo auf nur 297 Punkte. Dagegenüber stand aber auch nur eine 342 von Dietmar. Er befand sich wahrscheinlich gedanklich noch im Urlaub. Dies machte ein beruhigendes Plus von 144 Kegel.
Im 3. Durchgang wurde wie schon geschrieben Mandy und Marco Engmann eingesetzt. Mandy hier hinzusetzten war eine spontane Idee. Man wollte, dass sie Spielpraxis sammelt und sollte es wirklich eng werden, hätte man noch Gerd gehabt um vielleicht doch nochmal zu reagieren. Aber das weiß man ja vor den Spielen nicht. Mandy machte ihre Sache sehr gut, vielleicht war es auch der beruhigende Vorsprung, der ihr die nötige Gelassenheit verschaffte. Sie konzentrierte und steigerte sich erneut zu den letzten Wettkämpfen. B. Schulz (376) nahm ihr nur 9 Punkte ab, so dass sie auf eine 367 kam. Das ganze bei nur 10 Löchern, was wiederum eine Steigerung war.
Nach den eigenen Ansprüchen lief es bei Marco eher durchwachsen. Die ersten 50 Wurf kam er gedanklich nicht auf der Bahn an und die 2. Hälfte war dann wieder alles normal. Er hatte dann noch das bahninterne Duell mit R. Schimpitz. Beide spielten eine 184 auf die ersten 50 Kugeln. Dieses Duell wurde auf den letzten 3 Kugeln entschieden. Schimpitz räumte noch 2 mal und bekam noch einen guten Anschub. Marco stellte sich leider zur 47. Kugel ein schlechtes Bild. So musste er sich mit 394 zu 398 geschlagen geben.
Am Ende machte das einen klaren Sieg für Weißwasser.
Weißwasser 2295 – Forst 2164
Es ist festzuhalten, dass man auf Knappenseite eigentlich nicht besser aufgestellt sein kann. Wenn sich Alle konzentrieren kann man auch die Punkte holen. Hätte man dieses beim ersten Spiel auch gemacht, könnte man mit einer weißen Weste dastehen. So hat man jetzt bloß 2 Siege auf der Habenseite.
Spielbericht
(Marco Engmann)


01.10.2011 Pokalvorrunde war bereits das Aus
Das heutige Turnier in Cottbus um den Classic Pokal 2012 war ein Kegekkrimi. So interessant und knapp konnte man das Turnier nicht erwarten.
Für den KSV ging Lothar zuerst auf die Bahn und erspielte gute 490 Holz. Das war nach Volkmer von Jänschwalde (493 ) das zweitbeste Ergebnis. Die beiden anderen Starter erspielten 475 (Schulz von Alemania Forst) bzw. 465 Kegel (Legler von Drebkau).
Den zweiten Durchgang bestritt Maik mit noch besseren 501 Kegel. Seine Kontrahenten brachten jedoch 523 (Christian Smolny - Forst), 514 (Buder - Drebkau) bzw. 495 Kegel (Schulz - Jänschwalde) zu Fall. Das war vorübergehend mit 7 Kegel Rückstand der 2. Platz hinter Forst. Den 4. trennten aber auch nur 19 Kegel vom Ersten.
Im dritten Durchgang erspielte Hartmut 503 Kegel, seine Gegner 511 (Teske - Drebkau), 486 (Schimpitz - Forst) und 485 (Zinn - Jänschwalde). Nun führten wir mit 4 Kegel Vorsprung vor Drebkau, 10 vor Forst und 21 vor Jänschwlde Der letzte Durchgang mußte nun die Entscheidung bringen. Die Verantwortung lag somit bei Chris.
In diesem Durchgang wechselte laufend die Führung. Die letzte Bahn entschied dann der Routinier Thomas Smolny von Forst mit ausgezeichneten 146 Kegel zu seinen Gunsten (gesamt 505 Kegel) vor Richter (Jänschwalde) mit 138, gesamt 515, Chris mit 125 und 489 gesamt sowie Kruse von Drebkau mit 120 bzw 481 gesamt. Alemania Forst gewann somit mit einem Punkt Vorsprung vor Jänschwalde, 6 Punkten vor uns und 18 Punkten vor Drebkau.
Endergebnis:
1. Alemania Forst 1.989 Kegel
2. BSV KW Jänschwalde 1.988 Kegel
3. KSV 90 Weißwasser 1.983 Kegel
4. SV Einheit Drebkau 1.971 Kegel
Zu bemerken wäre, dass Hartmut die schlechtesten Räumer aber die meisten Volle spielte, was für ihn eigentlich nicht normal ist. Er fing an mit 100 in die Vollen und 25 in die Räumer. Wenn man aber zweimal hintereinander das Herz rausschießt und zweimal 6 Kugeln braucht um einzeln abzuräumen, verbleiben nur noch 3 Wurf. Und wenn man dann auch bloß eine 4 anschiebt, kommt eben kein gutes Räumerspiel zustande.
Insgesamt haben wir aber eine geschlossene Leistung geboten und wünschen dem Sieger und sicher auch dem stärksten Team dieser Vorrunde viel Erfolg beim Endturnier des Spree-Neiße-Classic-Pokals 2012.
Spielbericht
Übersicht der Vorrunde
(Hartmut Thor)


24.09.2011 2.Spieltag: KSV I – ESV Lok Cottbus II
Nach der klaren Niederlage am 1. Spieltag in Spreenhagen bestand die leise Hoffnung, den Heimwettkampf gegen Lok Cottbus II erfolgreich zu gestalten, da Gerd wieder zur Verfügung stand und auch Cottbus ungern auf unserer Bahn spielt.
Leider fehlt Matthias mindestens die ganze Saison und ein annähernd gleichwertiger Ersatz ist nicht in Sicht, so dass im Schnitt 50+x Holz durch die übrigen Spieler rausgeholt werden müssten, die aber selbst alle eine überdurchschnittliche Leistung bringen müssen, wenn es zum Sieg reichen sollte.
Da Dietmar im Urlaub ist und Marco am gleichen Tag ein Punktspiel im Fußball hat, war unser Veteran Joachim für 200 Kugeln eingeplant. Offenbar beflügelt durch den Sieg der 2. Mannschaft letzten Sonntag gegen Süden Forst und mit der eigenen Leistung auch zufrieden, erklärte sich Marco bereit, die ersten 100 Kugeln zu spielen, dann könnte er bei polizeilich vertretbarem Tempo noch pünktlich in Mücka bei Spielbeginn im Tor stehen. Aber er erschien kurz vor Spielbeginn mit einem leicht beschädigtem Mittelfinger, der ihm das Kegeln nicht ermöglichte. So kam wie geplant Joachim zum Einsatz. Auch Cottbus hatte nur 6 Mann an Bord, weil die übrigen Cottbuser Mannschaften ebenfalls Wettkämpfe hatten.
Im 1. Durchgang gingen Maik und Chris ins Rennen und machten zu Beginn ihre Sache sehr gut.
Sie nahmen ihren Gegnern auf der ersten Bahn mit 213 bzw. 219 gleich 52 Holz ab. Danach lief es nicht mehr so gut (am Ende 792 für Maik und 758 für Chris), doch auch die Cottbuser Zieschang (710)und Milling (737) schwächelten und kamen mit unserer Bahn nicht zurecht. so dass am Ende 103 Kegel Vorsprung erspielt wurden.
Im 2. Durchgang traten Lothar und Joachim an. Lothar spielte konstant gut auf allen Bahnen und erreichte mit 821 Kegel die Tagesbestleistung und nahm seinem Gegner Bergholz sage und schreibe 111 Holz ab. Bei Joachim fehlten hauptsächlich die Räumer (28 Fehlwurf). So kam er nur auf 715, sein Gegner Roßius als Bester der Gäste aber auf 806. So wuchs der Vorsprung um weitere 20 Holz auf beruhigende 123 Holz. Das sollte für den letzten Durchgang mit Gerd und Hartmut eigentlich zum Sieg reichen.
So kam es dann auch. Hartmut spielte konstante Volle, hatte bei den Räumern aber ein paar schlechte Bilder und brachte es insgesamt auf 801, sein Gegner Kern nur auf 714. Bei Gerd (732) lief es in die Räumer überhaupt nicht (gesamt 184 mit 29 Fehlwurf!).
Sein Gegner Schäfer reihte sich in die mageren Ergebnisse seiner Mitspieler ein (ges.765), so dass der Vorsprung um weitere 54 Kegel auf insgesamt 177 Kegel anwuchs und der KSV seinen ersten Sieg einfahren konnte.
Spielbericht
(Hartmut Thor)


11.09.2011 1. Sieg der 2. Mannschaft und das bei Süden Forst
Am letzten Sonntag fand das 2. Spiel der Knappen reserve statt. Der Weg führte diesmal nach Groß Kölzig zu Süden Forst.
Am Mittwoch sah es mit der Spieler auswahl nicht gerade rosig aus, da einige im Urlaub verweilen und andere momentan ein mentales Problem haben. So entschloss man sich, auf Hinweis des Spielers selbst, Gerd für dieses Spiel einzukaufen. 1. Um doch noch am Ende einen im peto zu haben und 2. war es eine kleine  Einstimmung für das Spiel nächste Woche zuhause gegen Cottbus.
So wie sich raus stellt war unsere Idee gar nicht so blöde, da Forst an diesem Tag auch mit personellen Problemen zu kämpfen hatte. Da man mit einem engen Wettkampf rechnete, entschloss man sich zu einer  etwas ungewöhnlichen Aufstellung. 
Im 1. Durchgang startet diesmal M. Engmann und J. Fabian. Beide erledigten ihre Aufgaben "fast perfekt". Marco spielte heute wieder konzentriert und kam am Ende auf 415 Holz, Wobei er "nur" 6 Löcher machte. Da sollte sich der Spieler mal fragen, wo da das Problem bei 200 Kugeln liegt. Sein Bahnnachbar W. Kruse hatte an diesem Tag Probleme beim räumen  und kam am Ende auf eine 368. Bei Achim lief es hervorragend auf der 1. Bahn, aber auf der 2. kam dann irgendwie der Schlendrian rein. So das er am Ende mit 394 Holz die doch zwischenzeitlich angepeilte 400 verfehlte. H.Lobner von Süden Forst kam hingegen auf 379 Holz. Dies machte ein Vorsprung von 62 Holz nach den ersten 100 Kugeln.  Der 2. Durchgang brachte dann das kuriose auf KSV-Seite. Das F. Lasse spielen würde war ja klar, bloß wen man an seine Seite stellt da war unklar. Man hatte O. Redlich der momentan fast kein Training hat, M. Redlich die im letzten Wettkampf eine desolate Leistung bot und U. Kittan der im letzten Spiel 3 Löcher in die vollen schob. Vom Ergebnis her hätte Udo spielen müssen, aber man entschloss sich Mandy den Vorzug zu geben. Um zu beweisen das das letztens nur ein Ausrutscher war und da sie in wichtigen  Momenten mental doch besser drauf ist als Udo. Beide spielte eine solide Leistung wie man es von beiden eigentlich gewohnt bzw. auch erwartet ist. Frank kam auf 373 Holz und Mandy auf 359 Holz.Damit hatte beide die Erwartungen erfüllt, die an sie gestellt wurden. Den Abstand auf den Gegner wenn möglich halten oder wenn es gut läuft etwas ausbauen. Man verlor nur wenige Holz, da A. Fuhrmann (375) und W. Riebe (370) große Schwierigkeiten mit den Räumern hatte.  Im letzten Durchgang kam es dann zum Familien Duell der Seiferts. Marco hatte den beiden ja eine kleine Aufgabe gestellt, die beide erfüllten bzw. etwas Ausbauten. Ihnen standenn nun die besten von Forst zur Seite, P. Roick und T. Dockter. Dieser Durchgang schenkte sich nichts und Forst hatte noch die leise Hoffnung die Knappen irgendwie doch noch auf der Zielgeraden abzufangen. Gegen die 424 von Roick und die 421 von Dockter kam Maik auf 416 Holz und Gerd auf 437 Holz. Damit holte man nochmal 9 Holz auf die Habenseite und der Einzeltagessieg ging an Gerd, wobei er sich diesen mit den Vollen geholt hat.  Am Ende stand es dann 2337 - 2394 und damit nahmen die Knappen die ersten 2 Punkte mit nach Weißwasser. 
Festzustellen ist das diesmal der erste Durchgang den Grundstein legte. Mit einer konzentrierten und geschlossenen Leistung aller, wird man dieses Jahr vielleicht noch einige Punkte Auswärts entführen können. 
Spielbericht
(Marco Engmann)


11.09.2011 1. Saison Niederlage
Heute fand das erste Spiel der neuen Saison der 1. Mannschaft statt. Dieses führte den KSV zum Liga Neuling nach Spreenhagen. An diesem Tag stellte sich die Mannschaft der Schwarz Gelben fast von allein auf, da Gerd noch im verdienten Urlaub weilte und Matthias sich momentan von seiner Knie-OP erholt.
Des weiteren gibt es momentan nicht viele die sich für 200 Kugeln anbieten. Gute Genesung an Matthias an dieser Stelle von der Mannschaft. Diesmal mussten D. Bürger und M. Engmann, nach ihren Ergebnissen aus der Vorwoche in die Bresche springen.
Im ersten Durchgang sollten Marco und C. Brettschneider ihr Glück versuchen. Marco hatte heute, wie so oft bei der ersten, einen gebrauchten Tag. Er konnte nicht an die gewünschte Leistung der 2. Mannschaft anknüpfen und bekam von seinem Gegenspieler 130 Holz eingeschenkt. Dies machte am Ende für Marco 736 Holz und für M. Becker 869 Holz. Die Konzentration muss einfach mal über 200 Kugeln gehalten werden und nicht nur über 100. Bei Chris lief es hingegen heute richtig blenden. Er spielte über einen soliden 210 schnitt über alle Bahnen und kam am Ende auf stattliche 840 Holz. Sein Gegenpart Szukowski machte es ihm nicht gerade einfach so das er ihn am Ende doch ziehen lassen musste. Auf jede gute Kugel kam sofort die passende Antwort mit einer noch besseren Kugel. Das machte ein minus von 166 nach den ersten 200 Kugeln. Damit war der Wettkampf eigentlich schon fast gelaufen.
Im 2. Durchgang begann die Knappen wie die Feuerwehr. In diesem brannten M. Seifert und L. Kanter ein wahres Feuerwerk ab. Auf den ersten 50 Kugeln nahmen sie ihren Gegenspieler Holz um Holz ab. Zu buche standen dann eine 225 für Lother und eine 234 für Maik. Damit machten sie Spreenhagen aber nur kurzzeitig nervös. Die nächsten Kugeln brachten dann die Ernüchterung das sich der Gegner hier in keinem Durchgang die Butter vom Brot nehmen lassen wollte . Ab der 150 Kugel zeigten sie dann wie man zuhause spielt und nahmen beiden die erkämpften Holz wieder ab. Gegen U. Köhler (865) und M. Brause (844) hatten dann beide doch das nachsehen und man handelte sich einen größeren Abstand ein. Beide spielten trotzdem ein sehr gutes Ergebnisse. Maik kam auf 845 Holz und Lother auf 854 Holz. Also baute Spreenhagen die Führung etwas aus.
Als letztes wollten nun D. Bürger und H. Thor ihr Glück, auf der ihnen unbekannten Bahn versuchen. Dieser Durchgang neutralisierte sich auch am Anfang. Das was Hartmut gegen A. Grasnick abnahm verlor Dietmar gegen M. Glasse. Auf Dietmars Seite war die 2ten 50 Kugel ausschlaggebend, da verlor er um die 50 Holz. Aber er kämpfte weiter um sein Ergebnis und kam auf beachtliche 820 Holz. M. Glasse lies sich nicht beirren und schenkte auf der letzten Bahn nochmal kräftig einen ein. Er kam auf eine 884 Holz was auch den Einzel Tagessieg bedeutete. A. Grasnick wollte sich gegen Hartmut nicht so einfach geschlagen geben und kämpfte sich immer wieder etwas näher an ihn ran. Hinzu kam das Hartmut (863) zum Ende hin mit Kniebeschwerden zu kämpfen hatte. Er rettete aber ein paar Holz gegenüber seinem Gegenspieler, dieser kam auf 834 Holz. Dietmar spielte 820 Holz gegenüber 884 Holz von Glasse.
Damit siegte der Gastgeber verdient mit 5169 – 4958.
Als Fazit kann man sagen: „An der Bahn lag es nicht, das man mit so einer Niederlage wieder nach Hause fuhr. So spielt man nun mal zuhause.“ Beim nächsten Heimspiel sollte Gerd dann eigentlich wieder zur Verfügung stehen und es wird hoffentlich der erste Sieg zu buche stehen.
Spielbericht
(Marco Engmann)


04.09.2011 Auftakt der Zweiten geht in die Hose
Seit heut rollen die Kugeln nun wieder in der Saison 2011/12 der Kreisklasse SPN.
Gast in der Kegelbahn des KSV 90 Weißwasser war die Mannschaft vom BSV KW Jänschwalde 94.
In der Vergangenheit konnten die Punkte in Weißwasser verbleiben, diesmal sollte es anders kommen.
Im Startdurchgang erspielten Frank Lasse (352) und Udo Kittan (333) einen 30 Punkte Vorsprung, wobei Udo mit 3 Fehlwürfen in die Vollen „glänzte“! Die Teilnehmer des kommenden Mittwochtrainings werden schon vorbereitend ihre Kehlen ölen können!
Der Beginn war zwar etwas holperig, aber der Vorsprung hätte eigentlich für etwas mehr Sicherheit sorgen können.
Im zweiten Spielabschnitt musste man kurzfristig Rene Brauner herbeiordern, da Meik Seifert den Termin verschlafen hatte. Rene (380) machte seine Sache recht ordentlich, da er erst seit kurzem wieder im Training ist. Leider steuerte er auch noch einen Fehlwurf in die Vollen bei.
Seine Spielpartnerin Mandy Redlich (304) dagegen, stand heute irgendwie neben sich und es sah gefährlich danach aus, dass sie die 300-Holz-Marke verfehlen könnte. Mit diesem Ergebnis markierte sie den Tiefpunkt in diesem Vergleich und die Knappen fielen hinter ihre Gäste zurück.
Der Schlussdurchgang mit Dietmar Bürger (375) und Marco Engmann (413) war aber gewillt den sportlichen Erfolg zu erkämpfen. Bei Marco lief es auf der ersten Bahn (224) wie in einem Länderspiel und die Hoffnung der Mannschaftskameraden stieg. Auf der zweiten Bahn, zur Überraschung der Anwesenden, konnte er aber die sehr gute Performance zumindest ins volle Spiel nicht fortsetzen. Die Räumer erwischte er diesmal überragend. Auf der anderen Seite stand aber auch ein sehr gut aufspielender K.-H. Richter, der mit 412 Kegel das Ergebnis von Marco egalisieren konnte.
Das Zünglein an der Waage war also das andere Pärchen. Hier zog schließlich Dietmar den Kürzeren und somit schloss sich der Kreis zur ersten Niederlage gegen die Kraftwerker aus Jänschwalde, die die Punkte gern mit nach Hause nahmen.
Der KSV 90 Weißwasser II unterliegt den Jänschwalder Kraftwerkern mit 2157 : 2170 Kegel
Spielbericht
(me)


08.08.2011 Es geht wieder langsam los
Die Spieler bereiten sich so langsam auf die neue Saison vor. Vorbereitungsspiele sind wieder einmal ausgefallen. Irgendwie hat scheinbar keiner mehr so richtig Bock auf kegeln.
Nun ja am 20.8. findet das Joachim-Eichler-Turnier in Groß Kölzig statt und ich hoffe mal, dass sich dann wenigstens ein paar Knappen finden um daran teilzunehmen.
Am 3.9. findet dann noch in Tauer der Christinenhofpokal statt und bereits am nächsten Tag geht die Saison bei der Zweiten gegen Jänschwalde mit einem Heimspiel los.

Bei mir persönlich beginnt die Saison im Krankenhaus, denn das Knie will nicht mehr und wird in irgendeiner Form verändert. Ob und wann ich dann überhaupt noch einmal eine Kugel in die Hand nehme steht noch in den Sternen.
Damit ist auch klar, dass es mit der Berichterstattung hier nicht wie gewohnt weitergehen kann. Mal sehen, ob sich Jemand dazu bereitfindet, dies vorläufig zu übernehmen.
Auf jeden Fall wünsche ich allen aktiven Sportfreunden alles Gute für die kommende Saison und GUT HOLZ!!!
(me)


17.05.2011 Maik Seifert kann unverhoffte Chance nicht nutzen
Am vergangenen Wochenende fanden die Landeseinzelmeisterschaften im sogenannten Erwachsenenbereich ihr Ende.
Nachdem Maik Seifert bei den Junioren im KEM-Lauf den vierten Platz belegte und eigentlich klar war, dass nur die ersten beiden Plätze startberechtigt bei der LEM sein sollten, war die Nominierung zur LEM dann doch überraschend.
Manchmal sind ja solche überraschenden Startgelegenheiten Ausgangspunkt von wundersamen Ergebnissen und Platzierungen. Fußballfans werden sich vielleicht an die Europameisterschaft 1992 erinnern, als Dänemark für Jugoslawien nachrückte (Balkankrise) und dann überraschend Europameister wurde. Aber wir sind ja hier beim Kegeln und das ist etwas ganz anderes! Hier gibt es mit Sicherheit auch ähnliche Beispiele – mir fällt aber momentan kein geeignetes ein.
Nun zurück zum aktuellen Geschehen. Maik bekam also diese unverhoffte Chance und wurde mental und praktisch durch seinen Vater Gerd hilfreich unterstützt. Die Direktive lautete: locker an die Sache herangehen, aber doch konzentriert das Beste erreichen.
Leider wurde es nicht so toll und mit 797 Kegeln war er einer von zwei Startern, die nicht die 800er Marke überspielten. Da er im ersten Durchgang antreten musste, war somit frühzeitig klar, dass er mit dem Ausgang des Geschehens nichts mehr zu tun haben wird. Er belegte den 16. Rang, wobei 3 nominierte Starter nicht antraten. Zu Maiks Ehrenrettung muss aber noch erwähnt werden, dass der souveräne SPN-Kreismeister, Roberto Sachse, auch nur einen Platz besser war als er.
Der bestehende Titelverteidiger, Stefan Mitrenga aus Friedrichshain, kam mit 853 Kegeln gerade noch auf Platz 7 unter die ersten Acht für den zweiten und entscheidenden Wettkampftag. Dort zeigte er dann seine Klasse und Nervenstärke und schob mit 895 Kegeln das Spitzenergebnis der beiden Tage und konnte damit seinen Titel verteidigen und wird Brandenburg somit erneut bei den Deutschen Meisterschaften am 4./5. Juni in München vertreten. Friedrichshain stellte in dieser Kategorie den erfolgreichsten Klub, da sie mit allen drei angetretenen Startern unter die besten sechs kamen.
Die Ergebnisse sind wie gewohnt unter Ergebnisse /Tabellen – Einzelmeisterschaften oder auf der SKVB-Homepage einzusehen.
(me)


10.05.2011 Hartmut Thor belegt 11. Platz bei der LEM Senioren B
Am vergangenen Wochenende fanden die Landesmeisterschaften bei den Senioren in Schwedt statt.
Unser Hartmut Thor durfte, da ein vor ihm platzierter Starter nicht antreten wollte, als Nachrücker einspringen. Traditionell werden die schlechteren Qualifikanten auf den zeitigen Morgen gesetzt und das bedeutete in seinem Fall zeitigst aufstehen und sich auf den weg machen. Nach einer umfangreichen Suche in fremden Gefilden fand er dann doch noch rechtzeitig die Bahnanlage und konnte wie bestellt starten.
In der unbekümmerten Art, wie Hartmut so ist, hatte er sich in keiner Weise vorbereitet auf eventuell schwierige Spielgeräte, sprich glatte Kugeln. Dies sollte sich diesmal vehement rächen. Nach eigener Aussage hatte er in seiner langen Kegelerfahrung noch nie so glatte Kugeln angetroffen, daher resultierte bei ihm, die so nicht gewohnte Fehlwurfquote und schlussendlich auch das „magere“ Ergebnis von 397 Kegel. Das er dann doch noch so lange auf die endgültige Nachricht – qualifiziert, oder nicht – warten musste verwunderte dann doch. Erst nachdem der letzte Durchgang beendet war stand dann definitiv fest, dass es nicht für den zweiten Tag gereicht hat und ein elfter Platz herausgekommen war, was aber so schlecht nun auch wieder nicht war.

Unerwarteter weise kam nun auch die Nachricht, dass unser Junior, Meik Seifert, trotz seines vierten Platzes bei der KEM nun doch auch bei der Landeseinzelmeisterschaft am 14./15. Mai antreten darf. Ursprünglich sollten nur die ersten beiden Startplätze qualifiziert sein.
Nun denn, wir freuen uns für und mit ihm, ob der unerwarteten Gelegenheit sich mit den besten U23-Spielern des Landes zu messen. Gut Holz dafür!
(me)


04.05.2011 Kreiseinzelmeisterschaft bei den Frauen/u23w. und Männer/u23m.
Am vergangenen Wochenende gingen die „jungen Altersklassen“ ihre Kreiseinzelmeisterschaft der Saison 2010/11 an, nachdem Mitte März die Seniorenklassen vorgelegt hatten.
Die Frauen hatten ihre Leistungskontrolle auf den gewöhnungsbedürftigen Bundesligabahnen in Welzow. Hier zeigte sich ganz deutlich, dass ein Wettbewerb über zwei Tage seine eigenen Gesetze/Reize hat und wo es immer Überraschungen geben kann, so auch diesmal. Am Ende hatte aber die Lokalmatadorin R. Streblow klar die Nase vorn – alles Andere wäre auch eine gehörige Überraschung gewesen.
Wir konnten unsere einzige Frau im Verein – Mandy Redlich – überzeugen, ihre unbegründete Angst zu überwinden und teilzunehmen. Mit der Erkenntnis, dass sie bei dem hochkarätig besetzten Starterfeld eigentlich nur Erfahrung sammeln kann, brauchte sie nur unbekümmert aufzuspielen und auch ein letzter Platz wäre keine Schande gewesen (einer muss es ja werden). Mandy schaffte es aber mit 327 Kegel noch drei Starterinnen hinter sich zu lassen und auf dem 16. Platz einzukommen. In einer weniger beachteten Kategorie holte sie sich aber die Krone – mit 17 Fehlwürfen bei den Räumern! Nun heißt es nicht gleich wieder die Flinte ins Korn zu werfen, sonder auf die nächste Gelegenheit hinzuarbeiten und einen nächsten Versuch zu starten.
Die Klasse U23 männlich startete in Tauer mit acht Teilnehmern. Leider entschied sich die sportliche Führung die Veranstaltung mit nur 1 x 200 Wurf durchzuführen. Ich denke, dass die Jugendlichen mit noch einem Tag nicht überfordert gewesen wären und auch hier hätten sich bestimmt noch Verwerfungen bei der Platzierung ergeben. Klarer Sieger hier wurde R. Sachse von Spremberg gefolgt von zwei Startern aus Friedrichshain. Unser Maik Seifert verpasste mit 824 Kegeln das Treppchen und kam auf Rang 4 ein – trotzdem gut.
Bemerkenswert scheint hier, das der Lokalmatador F. Jahn nur den letzten Platz im Feld belegte.
In der Königsklasse der Männer hatten wir Chris Brettschneider am Start. Diese Disziplin ist traditionell voll in der Hand von Cottbus und Guben. Stellen sie auch zumeist die größte Anzahl an Startern. Trotzdem nominell die leistungsstarken Verbands- bzw. Landesligaspieler die Favoritenrolle besetzen, sind doch auch immer mal wieder Überraschungen möglich. Der Wettbewerb wurde in Friedrichshain durchgeführt – auf der Bahn von Titelverteidiger S. Blechstein. Dieser lieferte schon eine große Überraschung, da er am ersten Tag gerade so noch unter die ersten Acht rutschte. Chris konnte sich mit 845 Kegel den 6. Platz sichern und das war immerhin die beste Platzierung die je ein Knappe in dieser Klasse erreicht hatte. Der Weg zu diesem Ergebnis führte über die zweitbesten Vollen, aber auch leider über magere Räumer (letzter bei den besten 14 Startern). Trotzdem Glückwunsch zu diesem Teilerfolg.
Die Spitze belegte eindrucksvoll W. Roigk von Cottbus gefolgt von seinem Vereinskamerad D. Hass und dem immer jungen S. Kappel aus Guben, der weiterhin die Männer ärgert, obwohl er schon längst bei den A-Senioren Preise einsammeln könnte.
Am zweiten Tag der Entscheidung sah man einen andersgearteten S. Blechstein, der mit 890 Kegel den Spitzenwert markierte, aber ob seines mageren ersten Ergebnisses nur noch Platz vier erobern konnte. W. Roigk ließ sich nicht beirren und landete sicher auf Platz 1. Während die Plätze 2 und 3 sich ein Patt lieferten und die Reihenfolge gleich blieb.
Unser Chris lieferte zwar die gleiche Räumerleistung, wie am Vortag, konnte aber die Performance bei den Vollen nicht halten und sackte auf den 8. Platz mit 1652 Gesamtkegel ab.
Damit sind die Kreiseinzelmeisterschaften 2011 Geschichte.
Am kommenden Wochenende finden die Landeseinzelmeisterschaften in den Seniorenklassen auf den Bahnen in Schwedt statt und unser Hartmut Thor bekam dazu eine Einladung als Nachrücker für einen abgesagten Teilnehmer – vielleicht ist dies ja ein gutes Omen.
Wir drücken Ihm jedenfalls beide Daumen und wünschen Gut Holz!
Wer sich für die genauen Zahlen aller Teilnehmer interressiert, kann sich die Spielberichte in der Rubrik Ergebnisse/Tabellen unter Einzelmeisterschaft gern anschauen.
(me)


11.04.2011 Letzter Spieltag kostete noch die weiße Weste
Am vergangenen Wochenende standen die letzten Spiele der Saison auf eigener Anlage für die beiden Knappenmannschaften an.
Es sollte da wie dort ein positiver Abschluss gefunden werden. Bei der Zweiten klappte es, bei der Ersten leider nicht.
Somit hat bei den Landesknappen die bis dato unbefleckte Weste unschöne Flecken bekommen und das ausgerechnet gegen Spremberg, die so noch nicht gegen uns gespielt haben. Mit drei Ersatzleuten in ihren Reihen haben sie uns arg verprügelt.
KSV I verliert mit 4760 : 4802 Kegel gegen SV Blau-Weiß Spremberg I.
Bereits im Startdurchgang mit Hartmut Thor (804) und Matthias Erwerth (827) hechelten wir die gesamte Distanz unseren Gegenspielern, R. Traubach (829) und T. Roth (852), hinterher. Jeder büßte gegen seinen direkten Kontrahenten 25 Punkte ein.
Die Hoffnung ruhte nun auf unserem Mittelpaar, da auf Seiten der Gäste zwei Ersatzleute zum Einsatz kamen. Maik Seifert (755) mühte sich, am Ende dann aber vergebens gegen J. Gödel (833) und Chris Brettschneider hatte bis zur 75. Kugel im Alleingang den Vorsprung der Gäste abgearbeitet und in einen Vorteil unsererseits gedreht. Dann wechselten die Spremberger den glücklos agierenden P. Meißner gegen einen alten Bekannten (R. Bürger) auf unserer Bahn aus und mit ihm kam die Wende. So wie er immer besser mit dem Geläuf klarkam, baute Chris (779) ab und obwohl die beiden zusammen nur auf 703 Kegel kamen, war der Abstand sogar noch um 2 Kegel größer geworden. Unter normalen Umständen sollte dies durchaus noch machbar sein – aber was ist bei uns derzeit noch normal.
Auch unsere Schlussleute Gerd Seifert (803) und Lothar Kanter (792) konnten nicht die entscheidenden Akzente setzen. Die Gegenspieler, F. Mönnig (762) und G. Wochatz (823) wurden von ihren Mitspielern frenetisch angefeuert und waren ein ums andere mal auch mit dem Glück des Tüchtigen unterwegs. Mit 20 Fehlwürfen mehr auf dem Zettel schafften unsere Gäste 29 Abräumerkegel mehr als wir – auch eine Aussage.
Damit war unsere erste Heimniederlage der Saison Realität geworden und es hat sich wieder gezeigt, wie auch schon in der vergangenen Saison, wir können die Performance der ersten Heimspiele nicht über die Distanz bringen.
Außer Chris und Gerd, die ihren Schnitt leicht verbesserten sind alle Anderen schlechter geworden. Ich persönlich habe sogar einen „Erdrutsch“ erlebt und würde lieber heut als morgen die Kegelschuhe an den berühmten Nagel hängen. In einer demokratisch abgehaltenen Mannschaftssitzung sprach sich aber leider die Mehrheit dafür aus, bis zum bitteren Ende weiterzumachen – „Hardcorekegler“ eben!
Wir bräuchten dringend Verstärkung!!! Bitte meldet Euch!!!
Durch diese Niederlage sind wir von einem möglichen guten Mittelplatz bis auf den 6. Tabellenrang abgerutscht, da die punktgleichen Cottbuser im direkten Vergleich besser waren.
Ich hatte extra lange gewartet mit dem schreiben dieser Zeilen, um die Tabellensituation etwas zu beleuchten, aber unser kongenialer Ergebnisdienst, der hochwohllöbliche Christian Schmidt, hat es bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht geschafft die Landesklasse Staffel 1 abzuarbeiten. Alle anderen Klassen, für die er verantwortlich zeichnet, waren bereits gestern in Sack und Tüten.
Wir wollen mal nicht hoffen, dass jetzt eine Mauschelei anfängt, ob doch noch Zechin II, die ja Staffelerster geworden sind, aufsteigen dürfen. Dann hätte sich Alemania zu früh gefreut.
Schau‘n wir mal.
zum Spielbericht

Ja nun mal noch etwas zu Zweiten, die dann auch gestern ihr letztes Heimspiel gegen Alemania Forst III hatten.
Ich hatte im Vorfeld gesagt, dass ich den Verein verlasse, wenn etwas anderes als ein Sieg dabei herauskommt. Als ich dann zum Zusehen in die Kegelbahn kam lagen die Akteure des ersten Durchganges in den letzten Zügen und der Blick an die Anzeigetafel ließ mich schon mal in Gedanken den Austrittsantrag formulieren!
Ums mal in Zahlen auszudrücken: Mandy Redlich (321) und Steffen Hergesell/Frank Lasse (329) führten nur mit zehn Kegel, obwohl eine der beiden gegnerischen Frauen nur mit 285 Punkten endete. Damit war Mandy extrem weit von ihrem zuletzt gezeigten Heimergebnis entfernt und Steffen hätte vielleicht besser gar nicht gespielt.
Zum Mitteldurchgang besserte sich dann das Geschehen und es kam sogar so etwas wie Spaß beim zusehen zustande. Uli Stiebel konnte wieder mal teilnehmen und obwohl er kaum zum Training da sein kann, war er auf 400er Kurs. Zum Schluss schlichen sich noch ein paar Unkonzentriertheiten ein aber es wurden achtbare 384 Kegel. Sein Partner auf der anderen Seite war Olli Redlich und ihm hatte offensichtlich der vorangegangene Abend gutgetan, denn er war zwischenzeitlich sogar auf Kurs um seine Bestleistung vom Oktober 2009 einzustellen. Es wurden gute 370 Kegel und damit duellierte er sich mit seinem Gegner auf Augenhöhe.
Den Sack endgültig zu machte dann das Schlussduo Marco Engmann und Dietmar Bürger. Obwohl beide Malessen mit sich herumtrugen hielten sie aber tapfer bis zum Schluss durch. Marco war dabei sogar das beste Ergebnis in dieser Begegnung gelungen – er verpasste die 400 nur knapp und landete bei 393 Kegel. Dietmar hatte arge Probleme mit seiner Drehkugel auf die Abräumer und dadurch verbaute er sich ein besseres Ergebnis und landete nur bei 376 Kegel.
KSV 90 Weißwasser II gewinnt gegen SV Alemania Forst II mit 2173 : 2003 Kegel.
Die Gäste hatten nach eigener Aussage auch nichts anderes erwartet und waren sogar noch zufrieden, da sie sogar ihre „Bestleistung“ auf der KSV-Bahn erspielten – na dann Gratulation!
An der Tabellensituation änderte dieses Spiel nichts mehr. Hier belegt der KSV ebenfalls den 6. Tabellenplatz. Friedrichshain II verabschiedet sich in die Kreisliga und im nächsten Jahr mischt dann Haidemühl II als Absteiger hier wieder mit.
Spielbericht
(me)


04.04.2011 Zweite bekommt Lehrstunde in Friedrichshain
Am vergangenen Samstag hatten auch die „Gemischten“ vom KSV ihr letztes Spiel der laufenden Saison in fremden Gefilden. Dieses fand beim Spitzenreiter und möglichem Aufsteiger in die Kreisliga statt – beim BSV Grün-Weiß Friedrichshain II.
Es wäre vermessen gewesen hier an etwas anderes als 0 Punkte zu denken, aber wie heißt es dann immer so schön: …wir wollen zumindest für ein achtbares Ergebnis sorgen!
Nun ja! Der Gastgeber gewinnt eindrucksvoll mit 2402 : 2127 Kegel.
Bei den Knappen zählt das Friedrichshainer Geläuf nicht gerade zu den beliebtesten Anlagen und das drückt sich dann auch zumeist in den erzielten Ergebnissen aus, während die Felixseeer bei uns ganz gut zurechtkommen – beide Duelle der Saison gingen an die Grün-Weißen.
Die Mannschaftsleistung bewegte sich auf einem mäßigen aber geschlossenen Niveau, wobei Udo Kittan (329) nach unten und Joachim Fabian (386) nach oben herausragten. Der Einzige, dem es immer Spaß macht bei unseren Landesnachbarn zu spielen ist nun im dritten Jahr seiner noch kurzen Kegelkarriere auch am Tiefpunkt (350) in Friedrichshain angekommen – warum nur?
Ansonsten gilt für fast Alle – desolate Räumerleistung!
Ich denke und hoffe, dass am kommenden Sonntag alle eingesetzte Spieler auf einen Sieg im letzten Wettkampf auf heimischen Bahnen gegen Alemania Forst III brennen werden, um noch ein positives Erlebnis in die Sommerpause mitzunehmen.
Somit herrscht am kommenden Wochenende Großkampftag beim KSV, da die Erste am Samstag gegen Spremberg vorlegen muss und sich auch mit 2 Punkten aus der Saison verabschieden möchte.
Spielbericht
(me)


28.03.2011 Letztes Auswärtsspiel – letzte Niederlage ??
Am gestrigen Sonntag fand das letzte Auswärtsspiel von KSV 1 in Forst-Naundorf beim momentanen Spitzenreiter der Landesklasse Staffel 1, SV Alemania Forst I, statt.
Wir haben zwar unsere Saisonbestleistung erzielt und alle teilnehmenden Spieler haben auch mal die 800 überspielt, aber zu holen war wie immer nicht’s.
KSV 90 Weißwasser I unterliegt gegen SV Alemania Forst I mit 5049 : 5234 Kegel.
Wir haben dann unseren Gastgebern Alles Gute für die nächste Saison in der Landesliga gewünscht, in der Annahme, dass Zechin II nicht aufstiegsberechtigt ist.
Zwischen diesen beiden Mannschaften kommt es am letzten Spieltag noch zu einem Fernduell um den Meistertitel, wobei Zechin bei der Papierform die besseren Karten hat, da sie daheim gegen den Letzten spielen und Alemania in Cottbus das Leistungsvermögen unter Beweis stellen muss.
Nun noch etwas zum Spiel:
Im ersten Durchgang diesmal unsere angehenden Papa/Opa Seifert, wobei die Erfahrung diesmal besser war als die Jugend, also Gerd mit 864 und Maik 814 Kegel.
Alemania ging hier mit 74 Punkten in Führung.
Im zweiten Spielabschnitt wollten nun Chris Brettschneider und Matthias Erwerth verlorenen Boden gutmachen, da sie in der vergangenen Spielserie an gleicher Wirkungsstätte gute Ergebnisse erzielten. Diesmal waren sie aber meilenweit davon entfernt. Chris kam auf 822 und Matthias auf 827 Punkte und die Hausherren vergrößerten den Vorsprung auf 99 Kegel.
Im letzten Durchgang hatten dann Lothar Kanter und Hartmut Thor die Besten des Gastgebers gegen sich und trotz ihrer guten 852 bzw. 870 Kegel enteilten die Hausherren auf abschließende 185 Kegel Vorsprung.
In Auswertung des Wettkampfes kam es zu der eigenartigen Feststellung, dass die drei Besten des Cottbus-Wettkampfes hier die schlechtesten waren.
Am 9./10. April kommt es, wie schon erwähnt, zum alles entscheidenden Abschlusswettkampf und hier sind noch Verwerfungen in der Tabelle möglich.
Nur so viel: Wenn Haidemühl auf wundersame Weise zu Hause gegen Kölzig verlieren sollte und wir unser Heimspiel gegen Spremberg gewinnen, würden wir den dritten Podestplatz belegen und Kölzig wäre sicher drin. Wenn nicht – dann wird alles ganz anders.
Wir werden sehen!

P.S. Übrigens: Papa und Opa waren erfolgreich - es wurde ein Knabe! Zukünftiger Kegeler? - wer weiß, wenn es uns dann noch gibt!
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(me)


21.03.2011 Mitteilung Spielergebnis KSV 90 II
Am gestrigen Sonntag fand das vorletzte Auswärtsspiel der Zweiten bei BSV KW Jänschwalde in Cottbus statt.
Da ich die Spieltagsauswertung von Sportfreund Baron erhalten habe, kann ich nun hier und jetzt das Ergebnis verkünden.
KSV 90 Weißwasser II unterliegt den Kraftwerkern mit 2246 : 2363 Kegel.
Da ich keinen Spielberichtsbogen erhalten habe erspare ich mir und den geneigten Lesern einen irgendwie aus den Fingern gesaugten Bericht. Die reinen Ergebnisse sind in der entsprechenden Rubrik bei Spielergebnisse/Tabellen einsehbar.
me

14.03.2011 KEM in Kölzig mit mäßigem Ergebnis
Am zurückliegenden Wochenende eröffneten die Seniorinnen/Senioren die Kreiseinzelmeisterschaften des Spree-Neiße-Kreises.
Während die weiblichen Teilnehmer ihre Meister in einer einfachen Runde am Samstag in Spremberg ermittelten, mussten die älteren Herrschaften in Groß Kölzig am Samstag in einer Vorrunde die acht Besten ermitteln, die dann am Sonntag in einer erneuten Runde die endgültige Platzierung ausspielten.
Im weiblichen Segment sind wir ja traditionell stark unterbesetzt und deshalb in dieser Kategorie nicht vertreten.
Bei den Senioren dürfen wir aber bisher immer jeweils zwei Vertreter delegieren. Während bei den B-Opas Hartmut Thor, solange er kann und will, gesetzt ist, wird sein Partner zumeist nach Verfügbarkeit benannt. Diesmal war es wieder Joachim Fabian.
Da bei den A-Opas mittlerweile ein großes Angebot herrscht, musste die Abteilungsmeisterschaft über die Teilnahme entscheiden. Im Ergebnis dieser Quali durften dann Lothar Kanter und Matthias Erwerth die Fahnen des KSV vertreten.
Erfolgreichster Starter der Knappen war wieder einmal mehr Hartmut Thor. Nachdem er in der Vorrunde die beste Räumerleistung aller B-Starter hatte konnte er den vierten Platz belegen. Am zweiten Tag konnte er aber nicht die gleiche Performance zeigen und rutschte mit einer Gesamtleistung von 849 Kegel auf Platz 6 ab, da aber zwei besser Platzierte an der kommenden LEM nicht teilnehmen, kann er denn doch noch nachrücken – Glückwunsch!
Sein Mitstreiter Joachim Fabian kam mit 399 Kegel auf Platz 14 ein und konnte somit noch einen Platzhirsch vom Gastgeber hinter sich lassen.
Bei den jüngeren Alten geht es ja zumeist ganz schön heiß her. Diesmal bahnte sich aber schon sehr früh zumindest auf den vorderen Plätzen ein abgestecktes Rennen an, da herausragende Ergebnisse geboten wurden.
Wie schon so oft entspann sich um die letzten Plätze, die ein weiterspielen am nächsten Tag ermöglichen, ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In diesen spannenden Wettstreit war leider auch einer unserer Teilnehmer integriert. Matthias Erwerth (422) fehlte am Ende, wie schon im Vorjahr in Cottbus, erneut ein einziger Kegel um am zweiten Tag um den Einzug zur Landeseinzelmeisterschaft mitzumischen. Der zehnte Platz im Endklassement kann da kaum trösten.
Aber viel ärger erwischte es den zweiten Teilnehmer der Knappen – Lothar Kanter. Nach einer völlig verkorksten 1. Bahn kam er leider mit 381 erzielten Kegel nur auf dem letzten Platz ein. Einer muss ja Letzter werden, aber das hat er sicher nicht erwartet, da ihm eigentlich die Bahnen in Groß Kölzig liegen. Kopf hoch Jung – nächstes Jahr neuer Anlauf.
Am 30. April/1.Mai starten dann erst die anderen Altersklassen in die Kreiseinzelmeisterschaft 2011.
Senioren A
Senioren B
(me)


06.03.2011 In Cottbus war nichts zu holen
Am gestrigen Samstag hatten die Landesklassekegler der Knappen ihr vorletztes Auswärtsspiel der Saison 2010/11 in Cottbus bei den dortigen Eisenbahner von ESV Lok II. Nach meiner Einschätzung, die ja gewiss nicht positiv aber zumeist realistisch ist, war dies die letzte Gelegenheit eventuell in der Fremde nochmal zu punkten. Jedoch hat sich leider unser Lothar genau dieses Wochenende ausgesucht um mit seiner Kegel-Hobbytruppe den jährlichen Ausflug zu machen – schade!
Damit war dann meine Zuversicht dahin – die Mannschaftskameraden glauben ja immer an das obligatorische Wunder, welches uns aber schon lange nicht mehr heimgesucht hat. Außerdem soll man ja mit Leistung überzeugen und nicht auf ein Wunder hoffen und da sind wir leider realistisch auswärts zu schwach – sorry.
Im Startdurchgang traten nach langer Zeit wieder mal Hartmut Thor (783) und Matthias Erwerth (802) gemeinsam auf, um einen guten Beginn hinzulegen. Dies gelang leider nur zeitweise. Hartmut brachte kaum ergiebige Würfe ins volle Bild zustande und Matthias versemmelte die Räumer auf Bahn 3, als er auf einen Kegel 8 Fehler spielte und dadurch den Faden verlor um ein besseres Resultat zu erzielen. J. Schuhr (832) und Ch. Fürtig (826) spielten davon unbeeindruckt 73 Kegel Vorsprung heraus.
Im Mittelabschnitt sollten sich dann unsere jungen Wilden anstrengen und Meriten sammeln.
Maik Seifert (800) gelang das ganz gut und er konnte seinem Gegenüber, J. Pelich (781) einige Punkte abnehmen. Marco begann auch ganz gut, bekam dann aber das Spiel in die Vollen auf der zweiten Bahn überhaupt nicht in den Griff. Auf der dritten Bahn ging es dann wieder besser, um auf der letzten Bahn dann in die Räumer nicht mehr klar zukommen. Er beendete den Wettkampf mit 721 Kegel, was auch genau sein momentaner Auswärtsdurchschnitt ist.
Auf jeden Fall hätte ich gern seinen Kommentar gelesen, wenn sich bei der Zweiten ein Mitspieler so aufgeführt hätte wie er, als er die letzte Kugel spielte und dann die Bahn verließ.
Sein Gegenüber, R. Bergholz verließ ebenfalls, wie sein Mitspieler, die Bahn mit 781 Punkten und damit hatten wir 115 Kegel Rückstand.
Im Schlussdurchgang sollten dann Gerd Seifert und Chris Brettschneider das Ergebnis etwas freundlicher gestalten. Gerd mühte sich redlich bekam aber auch Probleme mit Bahn 1 und musste sich mit 780 Kegel, gegenüber O. Zieschang, der 806 Kegel erspielte, geschlagen geben. Chris dagegen spielte drei Bahnen auf gutem Niveau hatte aber auch eine Bahn, die er nicht richtig in den Griff bekam. Er war aber wie schon in Haidemühl wieder der beste Knappe bei dem Räumerspiel und konnte sich auch diesmal mit 815 Kegel an die Spitze seiner Mannschaft setzen. Sein Kontrahent V. Kern kam mit 802 Kegel von der Bahn.
ESV Lok Cottbus II gewinnt mit 4828 : 4701 Kegel gegen KSV 90 Weißwasser I.
Das nächste Spiel findet dann beim Spitzenreiter Alemania Forst statt, wo unsererseits nichts zu holen ist – realistisch betrachtet!
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(me)


28.02.2011 Erster Sieg seit 30.10.10
Nach 5 Wochen durfte die 2. Mannschaft mal wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Diesmal ging es gegen den Tabellenletzten aus Drebkau. Da der Gast Ersatzgeschwächt anreiste machte man sich auf KSV-Seite Hoffnung, nach 5 Niederlagen in Folge, wiedermal einen Sieg einzufahren.
Im 1. Durchgang sollten M. Redlich und U. Stiebel schon für ein berühigendes Polster sorgen, damit die anderen etwas ruhiger auf die Bahn gehen konnten. Dieses gelang ihnen mit 142 Holz Vorsprung zum Wechsel, da die Kontrahenten auf der Bahn gar nicht zurecht kamen. Mandy spielte eine gute 371 gegenüber einer 313 von P. Weidner. Uli konnte Mandy nicht ganz mithalten, wobei er deutlich in den Räumern verlor. Er spielte 348 Holz zu einer 264 von K. Kusay. Jetzt noch schnell ein Hinweis an Mandy, man kann auch ein Spiel machen ohne ein Loch in den Vollen zu spielen.
Im 2. Spielabschnitt durften sich dann S. Hergesell und J. Fabian dann beweisen. Achim spielte hier seinerseits eine durchschnittliche 259 konnte hierbei seinem Vereinskamerad 3 Holz abnehmen. Drebkau hatte wiederrum große Probleme so das A. Kruse mit einer 296 und D. Noack 307 von der Bahn kamen.
Die letzten beiden Starter konnten ein sehr beruhigendes Polster mit auf die Bahn nehmen und eigentlich befreit aufspielen. D. Bürger konnte seinerseits das ganze umsetzten und spielte eine 386 gegenüber seiner Kontrahentin C. Maschitzki die eine 317 auf die Bahn legte. M. Engmann setzte sich selbst unter Druck um ein persönlich gutes Ergebnis zu spielen. Zu allem spielte er sich die Kugel bei der 30 Kugel an den Knöchel und spielte dann angeschlagen weiter, was ihn bei den Räumern doch mehr behinderte als er es geglaubt hätte. So schaffte er es nur auf eine 366. Sein Wiederpart P. Kruse spielte eine 281. Am Ende war es ein ungefährdeter Sieg mit 2186 – 1778. Das war jetzt der erste Sieg seit dem 31.10.10. Wer es weiß, das hört sich lang an aber im Kegeln sind es diesmal nur 5 Spiele.
Marco Engmann
Spielbericht


14.02.2011 Im Endspurt die Punkte erobert
Am gestrigen Sonntag waren wieder mal die weitgereisten Zechiner aus der Uckermark zu Gast. Letzte Saison mussten wir ja eine Niederlage einstecken, wie so viele andere auch. Diesmal wollten wir unbedingt den Spieß umdrehen.
Beim einschreiben der Namen auf dem Spielbericht standen dann immerhin vier Ersatzleute bei den Gästen auf dem Zettel und die Hoffnung auf einen eigenen Erfolg wuchs.
Das dies aber kein Selbstläufer werden sollte stellte sich sehr schnell heraus.
Bereits nach den ersten Kugeln im Startdurchgang sahen sich Lothar Kanter und Matthias Erwerth in Hinterhand. Matthias, der sich insgesamt verbessert zeigte konnte sich durch eine gute zweite Bahn die Führung zurückerobern, während Lothar weiter der Form hinterherlief.
In der zweiten Hälfte des Durchganges gelang es O. Wolter (834 - Tagesbestwert) sich aber entscheidend von Matthias abzusetzen, da er mit 175 Kegel auf der letzten Bahn nur auf insgesamt 811 Punkte kam. Lothar dagegen konnte seine letzte Bahn mit guten 207 Kegel spielen, konnte aber den verlorenen Boden damit nicht mehr entscheidend gutmachen und musste sich mit 762 Kegel M. Czerny (792) beugen. Damit hatte man schon 53 Punkte Rückstand und hoffte nun auf den zweiten Durchgang.
Hier sollten nun Maik Seifert und Chris Brettschneider die Aufholjagd starten, aber zum Leidwesen der Knappen änderte sich auf den ersten 100 Kugeln nicht viel und der Abstand blieb. In der zweiten Hälfte konnte sich dann Chris (790) sukzessive von dem zweiten Ersatzmann L. Schröder (737) absetzen, da dieser normalerweise nur 100-Kugeln spielt und deshalb dann nicht mehr ganz so frisch wirkte. Maik (790) dagegen hatte stark zu kämpfen, dass er an Mannschaftskapitän G. Roehl (793) dran blieb. So war man nun schon doch etwas erleichtert, dass nur noch 3 Kegel Rückstand an der Tafel standen.
Nun ruhten alle Hoffnungen auf den Schlussleuten Hartmut Thor und Gerd Seifert. Sie hatten auch auf dem Papier die beste Ausgangssituation, da gleich zwei Ersatzleute auf Seiten der Gäste antraten, aber man war ja durch O. Wolter schon vorgewarnt, dass das kein Ruhekissen sein muss.
Leider kam es dann auch so wie befürchtet.
Nach den ersten 50 Wurf sah es so aus, als sollte alles für die Hausherren laufen, da 23 Punkte Vorsprung herausgearbeitet wurden. Die Gäste gaben aber nicht auf und steigerten sich gewaltig, während die Knappen neben sich standen.
Bei Halbzeit lag man nun erneut mit 7 Kegel im Rückstand und auf den nächsten 50 Wurf konnten die Gäste in Summe noch einmal 7 Punkte draufpacken. Aber hier zeigte sich schon bei Ersatzmann H.-J. Specht (702), dass auch er mit den zweiten 100 Wurf die Performance nicht halten konnte. Während sein Mannschaftskollege A. Seidemann (813) seine Leistung gut zu Ende brachte.
Auf den letzten 50 Wurf zeigten dann endlich Gerd (778) und besonders Hartmut (819), dass sie sich noch steigern könnten, dies spürten auch die Mannschaftskameraden und mit lautstarken Anfeuerungsrufen trieben sie Gerd und Hartmut zu einem fulminanten Endspurt, der dann noch 79 Kegel Vorsprung hervorbrachte und den extrem engen Verlauf nicht so richtig gerecht darstellt.
KSV 90 Weißwasser gewinnt mit 4750 : 4671 Kegel gegen die SG Zechin II. Damit konnte man erst mal auf den zweiten Tabellenplatz vorrücken, jedoch hat Zechin noch ein Nachholspiel zu Hause gegen Cottbus und wird sich wahrscheinlich dadurch zurückmelden.
Wir dagegen haben jetzt in Folge zwei Auswärtsspiele und da sind erfahrungsgemäß Punkte Mangelware, so dass der zweite Platz nur ein schönes Zwischenergebnis darstellt.
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(me)


06.02.2011 In Haidemühl wie immer
Am gestrigen Samstag durfte die Landesklassemannschaft der Knappen wieder mal auf der ungeliebten Haidemühler Bahn antreten.
Das klingt vielleicht komisch für jemanden der die Bahn kennt und dort klarkommt, aber für unsere Verhältnisse wird dort sehr stark geölt und selbst unsere eigenen Kugeln können sich dem nicht entgegenstemmen. Die Folge ist ein unsicheres Spiel. Besonders bemerkbar macht sich dies natürlich beim Abräumen, so auch diesmal, wie mir berichtet wurde. Anhand dieser Formulierung wird der aufmerksame Leser bemerkt haben, dass diesmal der Geschichtenschreiber persönlich nicht anwesend war. Ich brauchte mal eine Denkpause und versuchte auf einer Familienfeier etwas abzuschalten, deshalb resultiert das Folgende aus einer Schilderung von Marco Engmann, der freundlicherweise für mich einsprang.
Er durfte dann auch gleich im ersten Durchgang ran, um nicht von erzielten Ergebnissen abgelenkt zu werden. Nach seiner eigenen Aussage sah er eine Verbesserung zum Spiel in Lübben, was hauptsächlich aus den mehr erspielten Räumern resultiert – trotz 18 Fehlwurf erspielte er 749 Kegel. Sein großes Pech bestand indes daraus, dass er den Tagesbesten R. Tafelski (897) gegen sich hatte. Sein Mitstreiter war diesmal Gerd Seifert, der mit 23 Fehlwurf auf immerhin 820 Punkte kam und seinen Widerpart W. Rösner (811) hinter sich lassen konnte.
Bei der nun errechneten Differenz war jedem klar, dass nur ein recht unwahrscheinliches Wunder noch helfen würde, um die Gastgeber noch in Verlegenheit bringen zu können.
Im zweiten Durchgang mit Maik Seifert (807) und Hartmut Thor (816) begann man auf Augenhöhe mit den Gastgebern und im weiteren Verlauf schwankten die Ergebnisse hin und her, bis schließlich der Endspurt zu Gunsten von M. Gräfe (847) und D. Tafelski (840) ausging und den Gästen weitere Minuspunkte auf ihr Konto geladen wurden.
Im dritten Durchgang ging es nur noch um die Ehre, wie man dann so schön sagt, da nicht zu erwarten war, diesen Rückstand noch aufholen zu können.
Hier trat nun Lothar Kanter nach überstandener Silvesterverletzung gegen D. Voigtländer an und bekam nach 21 Kugeln einen neuen Gegner mit R. Behnisch, da Voigtländer verletzt aufgeben musste. Den Ersatzmann hatte Lothar dann sicher im Griff und konnte mit 819 : 740 Punkten einiges für die Knappen wieder gut machen. Auf der anderen Seite begann Chris Brettschneider so vehement wie in Lübben und spielte mit 254 Kegeln eine überragende erste Bahn. Leider weiß jeder Kegler: abgerechnet wird zum Schluss und wie in Lübben konnte er auch diesmal diese Performance nicht durchhalten. Ein Ausrufezeichen setzte er aber dennoch. Während seine Mannschaftskameraden allesamt nicht mit den Abräumern klarkamen spielte Chris in dieser Teildisziplin die zweitbeste Leistung aller Anwesenden. Leider stand dann aber auch die zweitschlechteste Leistung in die Vollen auf seinem Zettel – insgesmt also 826 Punkte und damit bester Knappe. Sein Gegenüber, I. Rösner, ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und steuerte souveräne 859 Kegel für‘s Mannschaftsergebnis bei.
Ende wie immer: KSV 90 Weißwasser I unterliegt in Haidemühl mit 4837 : 4994 Punkten.
Marco formulierte am Ende auch noch einen besonderen Dank an Dietmar Bürger (er stand bereit für den Fall der Fälle). Er war stets bei den Spielern mit momentanen Unzulänglichkeiten, um sie in seiner „unnachahmlichen Art“ mit den Worten „zu kurz“, „länger“, „unten bleiben“ und „Konzentration“ aufzubauen/abzulenken – Danke Dietmar!
Schon am kommenden Sonntag kommt mit Zechin der momentane Zweite der Klasse, der sich bisher auf auswärtigen Bahnen immer stark präsentierte und uns Alles abverlangen wird.
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(me/me)


24.01.2011 Letzte Niederlage vor der Spielpause?
Am gestrigen Sonntag hatte die Zweite wieder mal ein Auswärtsspiel in Naundorf bei Alemania II. Wunder waren nicht zu erwarten, aber es hätte schon etwas mehr sein können.
KSV 90 II unterliegt bei Alemania Forst II mit 2266 : 2559 Kegel.
Immer wieder muss man die Hauptursache bei den schlechten Räumern ausmachen, die zu einem großen Teil durch die vielen Fehlwürfe hervorgerufen werden.
Chris Brettschneider hat hier sein letztes Spiel als Ersatzmann aus der Ersten gemacht und konnte sich dabei als bester Knappe mit 416 Kegel verabschieden. Nur Marco Engmann schaffte noch 405 Kegel bei den Gästen, das war‘s dann auch schon, während bei den Gastgebern alle eingesetzten Akteure diese Marke überspielten.
Der 10. Spieltag ist somit durch. Während man die ersten fünf Spiele alle gewinnen konnte und die zweite Fünferserie nun in Folge ohne Punkte absolviert hat, sollte nach der nun folgenden vierwöchentlichen Pause das nächste Heimspiel gegen Drebkau II dann wieder ein positives Signal setzen. Dies sollte ohnehin machbar sein, kommt doch das aktuelle Schlusslicht nach Weißwasser.
Spielbericht
(me)


17.01.2011 Quälende Heimspiele?
Am vergangenem Wochenende starteten beide Vertretungen mit den ersten Heimspielen in das Jahr 2011.
Am Samstag begann die erste Vertretung und zu Gast war der TSV Groß Kölzig.
Da die Knappen ja auswärts glücklich punkten konnten, waren die Gäste auf Widergutmachung aus und im Verlauf des Spiels, besonders nach dem Mitteldurchgang, sah es auch danach aus.
Im Startdurchgang legte Hartmut Thor mit 824 Kegel richtig los und man hatte den Eindruck, dass er nun seine Heim-Formkrise überwunden hat. Sein Gegner, P. Köppe (738), war da auf verlorenem Posten. Unser Reservist Dietmar Bürger (769) hatte da schon mehr zu kämpfen gegen die beiden A-Jugendlichen der Gäste (735) und konnte sich erst am Schluss absetzen.
Dem Mitteldurchgang wurde somit ein Polster von 120 Kegel übergeben und alles schien seinen „normalen“ Verlauf zu nehmen.
Jedoch konnte Reservist Maik Seifert (735), der mit diesem Spiel die zweite Spielberechtigung erworben hat, nicht an seine besseren Ergebnisse anknüpfen und profitierte im Verlauf des Spiels nur an dem immer schwächer werdenden B. Wiesenberg (726) und fügte so noch ein paar Punkte hinzu. Mitspieler Matthias Erwerth (747) hingegen wird von Wettkampf zu Wettkampf immer schlechter und stellt zunehmend einen Risikofaktor dar auf dem Weg zum Mannschaftserfolg, so auch diesmal. Er konnte gegen den Besten der Gäste, St. Schneider (856) keine Akzente setzen und büßte den Vorsprung sozusagen im Alleingang ein. Damit war der Gast wieder in Schlagdistanz und die Hoffnung ruhte nun auf dem Können und dem Kampfgeist der Schlussspieler.
Am Anfang des letzten Durchgangs war es ein ziehen und zerren auf beiden Seiten, wobei Chris Brettschneider und Gerd Seifert aber den knappen Vorsprung gerade so halten konnten. Im Mittelabschnitt drehten beide aber kräftig auf und besonders bei St. Müller (709) zeigten sich da keine zwingenden Aktionen mehr, dann kam auch noch eine Zerrung dazu und ohne Ersatzmann spielte er noch zu Ende. Chris (776), als sein Gegenspieler, profitierte davon leicht, da auch er am Ende keine Gasse mehr fand und zusehends von seinem guten Beginn abfiel.
Gerd (826) dagegen musste bis zum Schluss hellwach sein und kämpfen, um seinen Widerpart, V. Fielitz (809), abzuwehren.
Ende gut alles gut? – nein mitnichten, aber die Punkte blieben in Weißwasser.
Der KSV gewinnt gegen Groß Kölzig mit unterirdischen 4677 : 4573 Kegel.
Somit ist die These der Gäste widerlegt, dass wir immer gegen sie mit unserem besten Saisonergebnis gewinnen.
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Am Sonntag konnte dann die Zweite zeigen, dass sie es besser können. Zumindest verbal hat man oft den Eindruck das es so ist.
Auch hier hatte man einen Gegner zu Gast, der seine Heimniederlage sühnen wollte.
Das Positive zuerst: KSV II spielt ein sehr geschlossenes Ergebnis und gewinnt, dank 8 weniger Fehlwurf, mit 2 Punkten die Räumerwertung gegen SV 1920 Tauer II.
Bekanntlich gehören aber auch noch die gleiche Anzahl Volle zur Endabrechnung dazu und dort musste man den Gästen leider mit 50 Punkten hinterherschauen. In Summe hatte man also 49 Kegel zu wenig um die Punkte daheim zu behalten.
Tauer II hatte somit die Sensation geschafft und gewinnt mit 2153 : 2105 in Weißwasser, obwohl sie noch einen Durchgang in ihren Reihen hatten, wo zwei Spieler gemeinsam nicht mal die 300er Grenze überspielen konnten!
Somit hat man sich nun auch erst mal von den Podestplätzen verabschiedet. Spielbericht
(me)


10.01.2011 Missglückter Start ins neue Jahr
Am Samstag ging es nun wieder für beide Mannschaften mit dem achten Spieltag los.
Die Vorfreude auf das erste Spiel im neuen Jahr wurde bereits am Mittwoch vor dem Wettkampfwochenende nachhaltig getrübt, als sich unvermittelt zwei wichtige Leistungsträger der ersten Mannschaft abmelden mussten.
Solches ist für die Personaldecke der Knappenkegler pures Gift.
Drei!!! Reservespieler mussten bei der Ersten aushelfen und fehlten damit logischerweise auch ihrer Mannschaft, welche wenigstens das Glück hatte und ob der Jahreszeit geschuldet, wenigstens Spieler einsetzen zu können, die sonst arbeitsbedingt kaum zur Verfügung stehen.
Zudem hatten beide Teams Auswärtsaufgaben auf jeweils für sie unbekannten Bahnen zu absolvieren.

Die erste Vertretung reiste nach Lübben, in das vor drei Jahren neu errichtete Sportzentrum, indem sich die Kegelbahn befindet. Ausgerüstet mit modernster Elektronik und Anzeigen, die den Betrachter stets in allen Einzelheiten auf dem Laufenden halten – eine Freude für jedes Keglerauge. Umso größer war dann die Enttäuschung bei den meisten Akteuren unseres Teams, dass man nicht so recht zurechtkam und wir als Mannschaft eine so noch nicht gekannte hohe Niederlage einstecken mussten.
KSV 90 Weißwasser I unterliegt dem FSV Lübben mit 4702 : 5104 Kegel.
Im ersten Durchgang nahm die spätere Niederlage schon Gestalt an, da unsere Reservisten Dietmar Bürger (766) nicht an das gute Ergebnis von Spremberg anknüpfen konnte und Marco Engmann (695) sich weit von seinem eigenem Anspruch bewegte.
Die Gastgeber hatten uns hier schon mit Thomas und Steffen Rechenberger einen 195 Kegel-Rückstand aufgebrummt.
Das Mitteldrittel war das erfreulichste aus Sicht der Gäste, da Reservist Maik Seifert (819) und Mannschaftsführer Hartmut Thor (870) dafür sorgten, dass R. Weinack und U. Aust nicht weiter enteilen konnten. Diese Beide waren auch die Einzigen bei den Gästen, die LK-würdige Abräumer spielten und nicht primär dafür sorgten, dass mit 105 Fehlern in diesem Bereich der KSV vorn lag.
Wer nun dachte, dass die Stammspieler, Matthias Erwerth (769) und Chris Brettschneider (783) das Ergebnis freundlicher gestalten könnten, hatte die Rechnung ohne die Gastgeber gemacht. Jan Rechenberger spielte mit 912 Kegel neuen Einzel-Bahnrekord und Kay Rechenberger sorgte mit dafür, dass auch noch ein Mannschaftsbahnrekord dazukam und erneut mehr als 200 Kegel herausgespielt wurden.
Abschließend denke ich, wäre an diesem Tag auch mit dem Stammsechser ein Erfolg nicht möglich gewesen – also keinen Vorwurf an die Reservisten!
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Die zweite Mannschaft hatte ihren ersten Auftritt in Groß Kölzig beim dort spielenden KSV Süden Forst. Da die Gastgeber eine heimstarke Truppe sind, konnte man auch nicht erwarten Punkte aus dem Malxetal mitzunehmen.
Über die mannschaftliche Geschlossenheit kann man aber durchaus erfreut sein und das absolute Ergebnis ist so schlecht nicht, obwohl es auch die bisher höchste Niederlage des Teams darstellt.
KSV 90 Weißwasser II unterliegt bei KSV Süden 1984 Forst mit 2294 : 2414 Kegel.
Da ich aus oben beschriebenen Gründen nicht dabei war und auch der neue Berichterstatter Marco nicht, möchte ich hier auf einen detaillierten Abriss verzichten, nur so viel:
Die Überraschung schlechthin war für mich Oliver Redlich (374), da er im Vorfeld vor seinem ersten Einsatz in dieser Saison doch gehörig die „Hosen voll“ hatte. Auch Mandy Redlich (370) mit gutem Ergebnis. Steffen Hergesell (353) und auch Frank Lasse (376) verbauen sich zumeist bessere Resultate mit ihrem schlechten Räumerspiel.
Mein besonderer Glückwunsch geht an die „Alten“ im Team, gehören sie doch auch fast immer zu den Leistungsträgern. Bei Uli Stiebel (401) wäre es schön, wenn er öfter an Kegelwettkämpfen anwesend sein könnte und Joachim Fabian (420) wünschen wir, dass er nach überstandener Augen-OP wieder vollwertiges Mitglied der Mannschaft wird.
Spielbericht
(me)